Hallo werte Harfenfreunde,
wie die Überschrift schon vermuten lässt, stamme ich aus dem Bundesland der Maultaschen und dachte mir, ich stell mich kurz vor.
Ich bin männlichen Geschlechts, hab meine bisherigen 28 Jahre harfenfrei verbracht und mich zunächst mit dem Klavier und der Gitarre beschäftigt.
Wie der Zufall so will, hab ich im Internet vom Harfensommer 2010 erfahren, und mein Frontallappen, der mich freundlicherweise bei meiner Urteilsfindung rege unterstützt, sagte : "Da musste hin. Harfe = Töne = Musik!"
Somit habe ich mich, zusammen mit meinem Kumpel Pete ins 3,5h entfernte Lauterbach begeben und neben dem Besuchen der Konzerte, auch einen Einsteigerkurs gemacht. (beim Thomas, Anmerkung.d.Posters)
Für die , die in Lauterbach dabei waren :
Ich gehörte zur abendlichen "Whisky-Fraktion", die sich zu später Stunde, gern noch den ein oder anderen Single-Malt hinter die sprichwörtliche Binde kippten.
Das eine Harfe ein sehr große Dynamik besitzt, durfte ich bei den abendlichen Konzerten erfahren und ich muss sagen, dass hat mich sehr beeindruckt.
Wie viele, die Harfe nur aus den Asterixcomics kannten (oder ist das eine Lyra?) und desweiteren dachten, dass man das gerade mal als Hintergrundbemalung in Wellnesshotels einsetzen kann, wurde ich eines besseren belehrt -
wilde Tänze und meditativen Sphären sind ebenso möglich wie bluesig-angehauchte Konstrukte, die ich als Gitarrenspieler besonders gern höre.
Alles in allem war der Harfensommer 2010 eine interessante Erfahrung, wenn auch nicht alles Gold war was glänzte. Doch die Interesse am Instrument ist geblieben und ich hoffe bald eine Harfe mieten
und den Kurs anknüpfen zu können. In diesem Sinne einen Gruß aus dem Schwabenländle an die über ganz Deutschland verstreute Harfengemeinde.


