Hallo,
leider kenne ich das Lied nicht, aber im Haus der Volkskunst in Balingen war vor zwei Jahren beim Festival "Harfen in Schwaben" das Quintett Urmuli zu Gast (
http://www.schwaben-kultur.de/vtgf/inte ... ruppen.htm), ich glaube, schon mehrfach.
Die kommen aus Georgien, aber ich kann mir gut vorstellen, dass die Musik im Kaukasus vielleicht nicht so große Unterschiede zwischen Armenien und Georgien macht. Vielleicht gibt es über das Haus der Volkskunst einen Kontakt zu Urmuli - ich glaube, sie haben auch eine (georgische) Internetseite, die habe ich aber nicht mehr gefunden.
Jedenfalls finde ich diese Musik auch wunderschön (und würde mich auch über das armenische Lied freuen...), und die Urmuli-Leute waren auch unheimlich nett und kommunikativ. Es gibt CDs, und vielleicht kann man ja versuchen, die Musik nachzuspielen.
Sie spielen Duduki, verschiedene Lauten (Panduri, Tschonguri, Tschonguri dabali bani), Tschuniri (Kniegeige) und Salamuri (die von mir am meisten geliebte Flöte - wenn jemand weiß, wo ich eine bekommen kann, nur her damit...

), und singen natürlich von der Liebe und der Schönheit der Berge...
Ich glaube, es war bei dem Konzert, wo erklärt wurde, dass die lananhaltenden Duduk-Töne nur mit Zirkularatmung zu spielen sind.
Tatsächlich halte ich es aber nicht für ausgeschlossen, dass diese alten Lieder aus den Bergen, wirklich nicht nach Noten gelernt werden, jedenfalls nicht üblicherweise, und es deshalb wenig Duduk-Noten gibt. Aber vielleicht gibt es ja auch doch welche. Viel Glück bei der Suche!