Akkord-Flageolet, geht das überhaupt? Wenn ja: Wie?

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bastian
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Akkord-Flageolet, geht das überhaupt? Wenn ja: Wie?

Beitragvon bastian » Mo 26. Feb 2018, 11:35

Hallo,

ich spiele gerade etwas von John Thomas und bin über diese Noten gestolpert:
Bildschirmfoto vom 2018-02-26 11-28-58.png
Auf dem zweiten Schlag soll die linke Hand einen Akkord flageolieren. :_shocked_: Wie spielt man das? Oder hab ich was mißverstanden?

Über sachdienliche Hinweise würde ich mich freuen.

Grüße,
Sebastian
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Re: Akkord-Flageolet, geht das überhaupt? Wenn ja: Wie?

Beitragvon Maira » Mo 26. Feb 2018, 12:04

Ich kenne das mit 2 Tönen, als Terz.
Das geht, wenn auch nicht ganz einfach.
Ich spekuliere mal wild : 3 Töne = mit Handballen anlegen und den Fingern 2 - 3 - 4 ?
Anders kann ich mir das nicht vorstellen, aber es gibt ja die dollsten Sachen.
Mach doch , was Du willst. Ich mach auch , was ich will.
Aber ich mach das wirklich.

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Re: Akkord-Flageolet, geht das überhaupt? Wenn ja: Wie?

Beitragvon Nea » Mo 26. Feb 2018, 12:58

Ja, genau, so geht es. Folgendes Youtube Video erklärt es anschaulich. Es ist von Josh Layne:
https://www.youtube.com/watch?v=UM9B4zzeFYc

Auch er erklärt es am Beispiel Terzen (wie im Beitrag oben erwähnt). Möchte man zwei Terzen (wie in Deinem Beispiel) in der linken Hand spielen, dann spielt man entsprechend mehr Finger. Die Handhaltung in der linken Hand muss man dann entsprechend anpassen, um die Saiten passend zu teilen und auf allen drei Saiten die passenden (und gut klingenden) Flageolett-Töne zu spielen.

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Re: Akkord-Flageolet, geht das überhaupt? Wenn ja: Wie?

Beitragvon Maira » Di 27. Feb 2018, 15:33

Und wenn Du das teilst ?
H und G re, E und H li ?
Re ne Terz und li ne Quart, das sollte im möglichen
Bereich liegen.

Würde ich so machen bevor ich mir alles abbreche.
Mach doch , was Du willst. Ich mach auch , was ich will.
Aber ich mach das wirklich.

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Re: Akkord-Flageolet, geht das überhaupt? Wenn ja: Wie?

Beitragvon GrafZahl2 » Do 18. Okt 2018, 20:40

denke mal, Mairas Tipp müßte klappen 2re/ 2li [eins fallenlassen]

Ich hab schön öfter Jazzakkorde mit 4 Tönen im Flasche-johl-ned gespielt, indem ich die beidhändig in Saitenmitte einsetze und die Fingerkuppen der einen Hand eben gaaanz kurz nach der Zupfehand wegnehme (welche das ist, ist egal).
Geht ziemlich gut (irgendwo hab' ich in den Untiefen meines Rechners auch Aufnahme von so 'ner Aktion ... müßte ich aber erst wieder finden)
Achja, d a s kann ich übrigens n i c h t auf der Kreuzweisen (wegen der Lage der Saitenmitten auf unterschiedlichen Ebenen).
Aber mit den Ottonormaloeierschneidern geht es.

Machen wir beim nächsten Treffen mal zusammen :_cool_:
Cheers, Christof
Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum. Friedrich Nietzsche


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