Haken- und Reiseharfe

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ClarSach
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Re: Haken- und Reiseharfe

Beitragvon ClarSach » Do 28. Feb 2019, 19:33

Dies würde ich tun: deutliche Foto's machen von der Vor-, Hinten- und Obenseite der Hermine, die nach Camac Berlin schicken, vielleicht zur Attention von Markus Schönfelder die auch manchmal hier im Forum activ ist und um Rat fragen.

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Duesterlady
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Re: Haken- und Reiseharfe

Beitragvon Duesterlady » Do 28. Feb 2019, 22:19

Vielleicht könnt auch eure Harfenlehrerin Mal einen Blick auf die Harfe werfen. Die sollte sich doch auch einigermaßen auskennen. Das könnte vielleicht auch weiter helfen...
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Saitenwickler
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Re: Haken- und Reiseharfe

Beitragvon Saitenwickler » Fr 1. Mär 2019, 05:28

Ohne Anspruch auf korrekte Interpretation hätte ich gesagt, dass diese Beschädigung an der Hermine kein großer Schaden sein kann. Es wäre aber sinnig, eine Aufnahme bei gutem Tageslicht von der trocken ordentlch gesäuberten Stelle und zu machen. So wi auf dem Foto mit dem Handy angeblitzt, kann man da nicht viel erkennen.

Diese Stelle ist innen an der der Stange, das kann also eher keine Schlagstelle von außen durch Transport und co. sein. Ist es eine echte Beschädigung, sollte man eine Fuge spüren, wenn man mit dem Fingernagel drüber geht. Aber wie gesagt - ich glaube eigentlich nicht, dass das von der Haltbarkeit her problematisch ist, da kein sichtbarer Riss durch die Stange zu gehen scheint.

Trotzdem würde ich für so etwas an Harfe nur wenig bezahlen. Unbekannte Historie, alte unbekannte Saiten, eben diese Beschädigung, und offenbar schon ein paar Tage nicht in Gebrauch. Sowas ist natürlich immer eine Wundertüte. Muss man abwägen.

Persönlich würde ich übrigens sagen, wenn nicht das Budget da ist um eine zusätzliche Reiseharfe anzuschaffen, würde ich meiner Tochter sagen, dass sie eben noch einiges auf ihr Mitnehminstrument warten muss. Lieber eine ordentliche, neue Harfe und auf eine Reiseharfe sparen, als jetzt die volle Ausstattung mit zwei halbgaren Instrumenten!

Es geht eben nicht alles, schon gar nicht bei einem teuren und empfindlichen Instrument wie der Harfe.

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Re: Haken- und Reiseharfe

Beitragvon Maira » Fr 1. Mär 2019, 13:53

Auch wenn ich euch jetzt auf den Wecker gehe:
Die Hobbit ist TROTZ ihrer geringen Größe eine in ihrer Gänze voll brauchbare Harfe.
Sie läuft unter Reiseharfe weil sie nicht so hoch ist,
sonst fehlt nix was man an einer ordentlichen Klappenharfe erwartet.
OK, oben geht sie ,, nur " bis g, aber die ganz kleinen Saiten braucht man auch nicht so oft.
Mach doch , was Du willst. Ich mach auch , was ich will.
Aber ich mach das wirklich.

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ClarSach
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Re: Haken- und Reiseharfe

Beitragvon ClarSach » Fr 1. Mär 2019, 16:14

Vielleicht auch noch wichtig, Harfinchen: hat die Harfe schon die netten metallen Klappen? Oder noch die schwergängige Plasticklappen?

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Re: Haken- und Reiseharfe

Beitragvon David D-Moll » Fr 1. Mär 2019, 16:41

vereinbare dass ihr die Hermine erstmal nur mietet.

ich habe bis jetzt noch keine eigene harfe und auch nur eine von Camac gemietet. das ist überhaupt nicht schlimm - und der ganze Stress ist weg, sich schnell entscheiden zu müssen.

meine Tochter ist auch 11 :_grin_:

die wollte die 5kg Harfe auch mal mit nehmen, aber jetzt steht sie doch als Hauptharfe zu Hause und wird eigentlich gar nicht hin und her geschleppt - ist in dem Alter auch echt schon eine große Last für ein Harfinchen :_rolleyes_:

wenn die harfe mit 11 Jahren selber getragen werden muss (und nicht die freundlichen Eltern das immer erledigen) dann besser nur eine 3kg Harfe, hat zwar nicht 34Saiten dann aber ist noch transportabel für Kinder.

eine 5kg Reiseharfe ist für Erwachsene noch ganz gut zu tragen, aber schon damit mal schnell raus in den Wald spazieren ist antrengend genug. :_shocked_:

EDIT: für Kinder längere Zeit tragbar
(Anhaltspunkt maxiaml empfohlenes Schulranzengewicht)

10% bis max. 15% vom Körpergewicht

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Re: Haken- und Reiseharfe

Beitragvon Harfinchen » Fr 1. Mär 2019, 23:40

So, wir haben versucht, bessere Fotos zu machen...

Die Hermine ist ein Ergebnis unserer Suche nach einer guten Harfe für zuhause. Wenn wir uns gegen sie entscheiden, werden wir erstmal weiterhin die Harfe von der Musikschule mieten, da unsere Musikschule beim Vermieten wirklich sehr human ist.

Töchterchen ist bereit, noch zu warten, wenn es sein muss. Ihr Wunsch war einfach nur, die Harfe mal problemlos mitnehmen zu können (in ihrer Schule würde sie gern darauf im Orchester spielen, aber es scheitert am Transport). Aus diesem Grunde kam ich auf die Idee: Reiseharfe und für zuhause eine "größere". Aber irgendwas und zack zack kaufen liegt auch nicht in unserer Intention :_wink_:
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Re: Haken- und Reiseharfe

Beitragvon Tinka Bell » Sa 2. Mär 2019, 10:14

Auf dem letzten Foto sieht man deutlich, dass dort wohl mal was rausgebrochen ist. Es käme nun drauf an, wie tief das ist - schrieb ich ja schon.
Es kommt auch insgesamt darauf an, wie teuer die Harfe sein soll. Wenn ansonsten alles okay ist und das Angebot wirklich gut, dann könnte man das machen. Für mich müsste das dann aber ungeschlagen günstig sein.....
Ich würde bis zum Harfensommer warten, da "Harfienchen" ja auch dazu bereit ist. Zudem ist die Frage, ob das mit dem Transport eher anfangs genutzt würde und dann doch weniger oder wirklich dauerhaft wichtig ist. Denn DANN würde ich eher zu einer Harfe bis max 5 Kilo tendieren (die Tochter wächst ja noch :_wink_: und in dem Alter geht das oft sprunghaft ) mit ausreichend Saiten und mich dazu gut beraten lassen. Und dafür sind ja die ganzen Events auch da.....anspielen, anspielen, anspielen, kucken wie man davorsitzt, usw. Und dann könnte man evtl. nach dem entsprechenden Modell suchen oder es bestellen.
Es gibt so einiges auf dem Markt bis 5 Kilo und 33 bis 34 Saiten, was auch ziemlich gut klingt.
Wenn dich das Leben nervt, spiel Harfe - Glitzer drüberstreuen ist was für Weicheier! :_cool_:

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Re: Haken- und Reiseharfe

Beitragvon ClarSach » Sa 2. Mär 2019, 11:34

Töchterchen ist bereit, noch zu warten, wenn es sein muss. Ihr Wunsch war einfach nur, die Harfe mal problemlos mitnehmen zu können (in ihrer Schule würde sie gern darauf im Orchester spielen, aber es scheitert am Transport). Aus diesem Grunde kam ich auf die Idee: Reiseharfe und für zuhause eine "größere". Aber irgendwas und zack zack kaufen liegt auch nicht in unserer Intention :_wink_:
Dies ist wichtige Information! Also, sie braucht eine Harfe die geeignet ist um im Schulorchester zu spielen. Wenn die Schule keine Harfe hat oder für ihr kaufen werde, braucht deine Tochter also eine Harfe die mindestens 2 volle Oktaven unten die zentrale C hat. n meinen Augen bedeutet das wahrscheinlich, daß sie eine gut hantierbare Harfe, statt zwei Harfen.

Die erste Frage ist: was wird mit 'Transport' gemeint? Soll Harfinchen die Harfe selber mit dem öffentlichen Transport mitnehmen müssen? Oder nur vom Auto zum Klassenzimmer tragen? Soll sie die vielleicht auch eine Treppe auf tragen müssen? Abhängig davon, kann man wählen für klein und licht oder was größer und doch noch ziemlicht licht, oder 'normal' aber mit einer Harpo zum Transportieren.

Ich würde mit ihrer Lehrerin überlegen was in diesem Weisheit wäre. Ich denke wohl an einer Harfe von Karl Regelsberger (z.B eine Hobbit von 5,5 kg oder eine Itinerant ab 4,9 kilo, sehe: https://artefakt-musik.de/reise.htm ), oder eine Böhmische Harfe von 6 kilo von der Klangwerkstatt (sehe https://www.klangwerkstatt.de/harfen.html aber vielleicht denkt die Lehrerin eher an einer Harfe mit viel harteren Spannung (wie eine L&H Ogden von 12,7 kg).

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Re: Haken- und Reiseharfe

Beitragvon Saitenwickler » Sa 2. Mär 2019, 13:31

Ich kann mir beim besten Willen nicht so recht vorstellen, wie dieser Schaden am Holz entstanden sein soll. Egal was man mit der Harfe anstellt - es bricht im Normalfall eigentlich kein so umrahmtes Stück aus einem Vollholz-Stück heraus. Ob Biegen, Stauchen oder ein Schlag auf das betreffende Teil - es müsste sich grundsätzlich ein Riss entlang der Maserung bilden, aber kein symetrischer, blattförmiger Ausbruch bzw. Riss. Sehr komisch, das Ganze.

Übrigens, wenn deine Tochter keine feste Umhüllung für die Reiseharfe hätte, also eine Kiste o.ä., würde ich vermuten, dass die Mitnahme der Harfe ein recht hohes Schadenpotenzial bei einem jungen Mädel hat, dass die Harfe im Linienbus oder so mitnimmt. Eine gute gefütterte Harfenhülle kostet aber auch derbes Geld, davon ab.


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