Elektrische Harfe

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David D-Moll
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Re: Elektrische Harfe

Beitrag von David D-Moll » Do 1. Feb 2018, 18:33

Feline hat geschrieben:
Mi 7. Dez 2016, 19:47
Ich wärm hier mal auf :_rolleyes_:

Ich mag auf Dauer eine transportablere Harfe haben.
Ich liebe meine Melusine, aber die ist fast so groß wie ich (ich bin nur einen Kopf größer..) und wiegt 12 Kilo :_cheesy_:
Eigentlich dachte ich da dann an die Bardic von Camac.. Klein, klingt gut, sieht gut aus .. und ist von Camac :_grin_:
Nun.. Glaubt ihr, ne E-Harfe ist leichter/besser zu transportieren, als ne 'Normale'? Und 'lohnt' sich das überhaupt? So von wegen Klang, Spielbarkeit und sowas..?
Habe hier eben auch so ein Nachbar-Problem... Da nervt ständig einer, den die Harfe stört :_rolleyes_: :_undecided_: .. da wäre so eine 'stille' Harfe ja auch ganz toll wegen..
Hm. Was meint ihr so? :_kiss_:
Die Camac DHC32 wiegt ca. 5,5kg ist also noch etwas leichter als die Bardic 27 - allerdings möchte man draussen in der natur musik machen brauch man bei E-Harfe noch einen guten akustic-Verstärker und Strom oder Batterie und Kabel und... schleppt am dann doch wesentlich mehr als eine normale 7kg Harfe. Wer etwas abgefahrenes (Experimental oder für Band) machen möchte, nimmt ein Gitarren-Multi-Effektgeärt (Line6 Pod HD500x oder Boss GT100) und kann Abertausende Effekte auch mit E-Hafe ausprobieren, wenn DAS das Ziel ist: E-Harfe nehmen und los Rocken.
Ich mag die Videos von Marion le Solliec mit der Camac DHC, aber wer genau hin hört merkt schon dass es etwas "elektisch" klingt und nicht so schön rund wie ein akustisches Instrument mit Holz-Resonanze-Decke. Zumindest hat bei solchen E-Harfen jede Saite einen eigenen Piezo-Tonabnehmer und mit guter Technik kann man daraus schon echt extrem vielfältige Sounds basteln. Eine Camac Rainbow (E-Pedalharfe) hat sogar 4 getrennte Ausgänge und man könnte für den Bass einen andere Effekte nehmen wie für die Mitten oder Höhen.
In Berlin steht so eine Elektro-Akustische-Pedalharfe in der Harfengalerie, leider haben die aber keinen richtig tollen Verstärker da um das Potential wirklich auszutesten. (Aber am Ende klingts wahrscheinlich rein akustisch eh besser.)

Wenn du den Klang einer Melusine gewöhnt bist und was in diese Art suchst aber möglichst wenig schleppen willst, nimm eine leichte Reise-Harfe (gibts ab 3kg) Caroline Nobles mag ja von Lewis Creek die Jessi Ultralight ganz sehr - such mal bei Youtube - oder gleich nach NL persönlich probehören fahren. Ich hab zumindest im Urlaub auch schon viel vor zum Probehören :D

Markus Schönfelder
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Re: Elektrische Harfe

Beitrag von Markus Schönfelder » Mo 9. Jul 2018, 17:33

Das mit dem Transport der E-Harfen ist ja so ne Sache.
Sind schön leicht, platzsparend - mit einer Transporthülle kommt man damit auch gut durch die öffentlichen.

Aber dann geht es ja los. Irgendwie möchte man das ganze ja auch hören. Also Verstärker oder ne kleine Effektbohne, Kopfhörer, Kabel, Batterien.
Dann ist die Frage ob ich denn nicht auch noch einen Tragegurt oder ein Stativ brauche. Der Harness ist toll, aber auch nicht mal eben fix über die Schulter geworfen und losgerockt.
Dann transportiert man halt auch jedes mal ein oder zwei Monatsgehälter durch die Gegend. Weiß ja nicht wie das für Andere so ist, aber mich macht das nervös und stresst.

Und letztendlich merke ich dann doch öfter dass die meisten nicht-Profis, die sich so eine Harfe aus "Transportgründen" holen nach spätestens 1 oder 2 Monaten das Ding eigentlich gar nicht mehr so oft transportieren, weil Krampf und meistens eigentlich unnötig wenn der Kauf der E-Harfe bedeutet dass ich jetzt eh zwei Instrumente habe (z.b. eins im Probenraum und eins Daheim).

Daher: Das geringe Gewicht der Carbonharfen ist toll - aber ich verstehe das eher als die Kirsche auf dem Kuchen denn primäres Kaufargument.

Lieber Gruß
Markus

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Re: Elektrische Harfe

Beitrag von Azurit » Mi 20. Feb 2019, 12:58

Hallo :)
Folgendes Bild habe ich gestern auf Facebook gefunden:
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»Musik ist epische Mathematik.«
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Re: Elektrische Harfe

Beitrag von Azurit » Mi 20. Feb 2019, 12:59

Daneben steht zwar eine chromatische Harfe, aber sicher sind diese Extrapedale in der Mitte dazu da, mit einer dafür angefertigten E-Harfe verbunden zu werden.
...ich frage mich, wie das technisch funktionieren kann, eine extra "Pedalenplattform" zu haben.
Aber es wäre wirklich eine mega gute Lösung, mit einer E-Pedalharfe herum zu reisen oder auch mal spontan auf einer Session zu spielen. Ich habe schon mal auf der Website von diesen Harfen geschaut (http://www.stealtharp.com/index.php?lang=en), aber dort leider nichts mit Pedalen gefunden. Jetzt wäre meine Frage...weiß jemand von euch, ob/welcher Harfenbauer das "erfunden" hat oder anwendet? Ich hab im Internet recherchiert, aber erstmal leider nichts gefunden. Falls das doch von Stealtharp ausgehen sollte, weiß ich nicht, ob ich mir so etwas zulegen möchte-da die Harfen Bausätze sind und meiner Ansicht nach nicht soo toll klingen, ich sie aber zu Studiumszwecken nutzen und noch das ein oder andere daran verändern würde-wäre vielleicht eine Kooperation mit einem anderen Harfenbauer sinnvoll? Inwieweit würde die Idee dann "geklaut" sein bzw inwiefern kann man sich davon inspirieren lassen? Ich habe eben leider nichts dazu im Internet gefunden, weswegen ich diesen Weg überlegt habe... korregiert mich bitte, falls ich mangelnde Informationen habe.
Ich würde mir aber liebend gern so eine modifizierte E-Harfe zulegen!
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Re: Elektrische Harfe

Beitrag von Azurit » Do 21. Feb 2019, 15:25

...wenn man das "programieren" kann, könnte man ja zB solche Spielereien wie ein Pedal, was alle Saiten einen Halbton bis Ganzton höher macht, einbauen. Da wäre man im Jazz schon viel flexibler unterwegs. :_grin_:
Generell-was haltet ihr von so einer Harfe? Und habt ihr so etwas schon mal irgendwo gesehen?
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