Die besten Harfenvideos auf Youtube - Fundstücke

Du hast etwas schönes, ärgerliches, spannendes, trauriges mit deiner Harfe erlebt? Erzähl uns davon.
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ralf
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Re: Die besten Harfenvideos auf Youtube - Fundstücke

Beitrag von ralf » Sa 4. Jan 2020, 13:49

Susanne Globisch hat geschrieben:
Fr 3. Jan 2020, 13:25
Wäre auch interessant zu hören, was an Tönen da wirklich rauskommt, wenn man ein UW-Mikro davorhält....
Echte Hydrophone sind leider etwas teuer. Man könnte aber für einen ähnlichen Effekt ein Mikrofon, leicht vakuumiert, in eine Tüte packen.
Tinka Bell hat geschrieben:
Fr 3. Jan 2020, 15:03
bin mir aber sicher, dass keine brauchbaren Töne aus der Harfe kommen, da die Saiten unter Wasser nicht schwingen können.
Genau was Sebastian sagt: Die Dämpfung ist unter Wasser größer, die Spannung der Saiten aber deswegen nicht kleiner (siehe unten).
bastian hat geschrieben:
Sa 4. Jan 2020, 00:35
Die Schwingungsfrequenz (vulgo: die Tonhöhe) ist nicht abhängig vom umgebenden Medium. Eine Harfe, die über Wasser stimmt, stimmt also unter Wasser auch. Durch das Wasser ist aber die Dämpfung viel höher, der Ton also kürzer. Ich denke, dass die ersten Töne, so ab Sekunde 23 durchaus realistisch sind.
Denke ich auch - ich schätze, ich muss das mal selbst probieren. Dafür ziehe ich mir sogar eine Monoflosse an. :_grin_:
Nebenbei könnte man gleich noch ein weiteres altes Menschheitsrätsel auflösen: Kavitieren Basssaiten unter Wasser?

Gruß,
Ralf

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Maira
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Re: Die besten Harfenvideos auf Youtube - Fundstücke

Beitrag von Maira » Sa 4. Jan 2020, 16:06

Also Bässe habe ich ja genügend,
aber ein Vollbad ?
Nein, danke, dafür habe ich mir die
zu schwer erarbeiten müssen.
Mach doch , was Du willst. Ich mach auch , was ich will.
Aber ich mach das wirklich.

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Re: Die besten Harfenvideos auf Youtube - Fundstücke

Beitrag von corvinius » So 5. Jan 2020, 01:52

Und wenn die Harfe im Meer versinkt?
Dann heißts Abschiednehmen... :_grin_:

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Susanne Globisch
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Re: Die besten Harfenvideos auf Youtube - Fundstücke

Beitrag von Susanne Globisch » So 5. Jan 2020, 12:17

Kavitieren Basssaiten unter Wasser?
…das sollte in der Tat dringend geklärt werden.

Wobei mich allerdings noch mehr die Frage umtreibt: Können Octopoden das Harfenspiel erlernen?

Man bedenke: Acht (!!!) Arme, jeder davon ausgestattet mit dutzenden Saugnäpfen sowie einem eigenen Nervenzentrum, das eine weitgehend autonome Bewegung des Armes ermöglicht. Welch’ polyphone Möglichkeiten sich da auftun! Glissandi!! Arpeggi!!! Mit etwas Übung könnte so ein Oktopus sicher 4-5 Harfen simultan spielen und uns Zweiärmler damit alle in seinen Tintensack stecken.

Zudem scheinen einige Exemplare (man erinnere sich an Krake Paul und seine WM-Prognosen) über fast schon seherische Fähigkeiten zu verfügen - auch sehr hilfreich für die Frage „Welche Stücke kommen beim Konzertpublikum gut an?“. Und sollte er da je doch mal danebenliegen, könnte er einfach eine Tintenwolke ausstoßen (auf die das Publikum dann gammelige Seegurken werfen kann), flugs die Farbe des Untergrundes annehmen und sich (dank der völligen Abwesenheit von Knochen) durch einen notfalls nur zentimetergroßen Nebenausgang verdünnisieren.

Aber vorher müsste die Frage geklärt werden, ob Octopoden überhaupt Interesse haben an Musik im allgemeinen und Harfenmusik im besonderen.

Wie wäre es mit der Gründung einer „Gesellschaft zur Erforschung und Förderung des subaquatischen Harfenspiels“? Anybody?

Liebe Grüße von Susanne
May Peace and Love be with us. Always.
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Re: Die besten Harfenvideos auf Youtube - Fundstücke

Beitrag von Mary Greenleaf » So 5. Jan 2020, 14:52

Hallo Susanne,

auf die Frage welche Stücke besonders gut ankommen würde ich sagen Wassermusk von Händel oder für Harfe Waterspirit von Kim Robertson, oder natürlich von Samuel O. Pratt the little fountain. Ich hab da sowieso schon länger den Verdacht, dass man da mehrere Tentakel braucht um das richtig spielen zu können :_wink_:

Liebe Grüße und happy harping,

Mary
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Re: Die besten Harfenvideos auf Youtube - Fundstücke

Beitrag von Der Juergen » So 5. Jan 2020, 18:23

Angesichts umhergeworfener gammeliger Seegurken verstehe ich durchaus, dass die Luftqualle das nasse Medium verlässt!
#HarpistsForFuture www.harfensommer.dewww.zeitenklang.de • harfenwinter.de • harfenbaukurs.de

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Re: Die besten Harfenvideos auf Youtube - Fundstücke

Beitrag von ralf » So 5. Jan 2020, 19:14

Susanne Globisch hat geschrieben:
So 5. Jan 2020, 12:17
Aber vorher müsste die Frage geklärt werden, ob Octopoden überhaupt Interesse haben an Musik im allgemeinen und Harfenmusik im besonderen.
Da bin ich mir relativ sicher.
Wie wäre es mit der Gründung einer „Gesellschaft zur Erforschung und Förderung des subaquatischen Harfenspiels“? Anybody?
Ich bin dabei!! :_cool_:

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Re: Die besten Harfenvideos auf Youtube - Fundstücke

Beitrag von Aoi » So 5. Jan 2020, 20:04

Vielleicht sollte man mal eine Anfrage an Oktolab TV stellen. Wie Kraken auf Musik reagieren wurde zumindestmal getestet:



Bild

Aber mal wieder zurück zum eigentlichen Thread-Tema:



Bild



Und Allen noch ein
Bild
mit vielen Geraden und möglichst wenig schiefen Tönen.

Lg
Astrid
War es möglich, dass Musik geheimste Gedanken und Gefühle übertragen konnte, jenseits aller Worte? Vielleicht sogar noch mehr, womöglich konnten wir auf diesem Wege noch weit tiefere Schichten unseres Wesens erreichen als mit unseren Gedanken. Gandalf

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