Die Harfe in der bildenden Kunst

Du hast etwas schönes, ärgerliches, spannendes, trauriges mit deiner Harfe erlebt? Erzähl uns davon.
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Maira
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst

Beitragvon Maira » Mi 15. Aug 2018, 12:16

Und was ist mit Veganer ??? :_cool_:
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Barbara
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst

Beitragvon Barbara » Mi 15. Aug 2018, 23:06

IMG_20180407_162710.jpg
Figuren der Orgelempore von St. Jakob (1669) im Museum in Rothenburg. Lustig war, dass bei den meisten anderen Figuren die Instrumente nicht erhalten waren, man sie sich aber aus der Körperhaltung ablesen konnte:
IMG_20180407_162804.jpg
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Barbara
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst

Beitragvon Barbara » Mi 15. Aug 2018, 23:12

Ach, und hier ist sind noch ein älteres Exemplar aus dem Dogenpalast in Venedig:
DSCF1182.JPG
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corvinius
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst

Beitragvon corvinius » Do 16. Aug 2018, 19:29

David und die Schwebeharfe... Ob er die Wunderkraft der Elevation hatte? Wäre praktisch :-D
Schöne Figur!!!!!!

Aber unten drunter bin ich etwas unsicher:
ist der Kasten rechts der Mitte die Harfe? Mit waagrechtem Resonanzkasten????
Oder das links der Mitte mit dem Schnörkselhals?

Spannend, diese alten Dinger!

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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst

Beitragvon Maira » Do 16. Aug 2018, 22:46

Das mit dem Kasten ist ein Harfeninstrument.
Wie es heißt ist mir eben entfallen.
Aber es wurde hier schon mal gezeigt.
In Norwegen spielt man das noch ???
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Der Juergen
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst

Beitragvon Der Juergen » Do 16. Aug 2018, 22:52

Leider ist das Bild hier nur in geringer Auflösung hochzuladen, möglicherweise könnte man bei hoher Auflösung und Konrastierung mehr erkennen, aber ich vermute in der Mitte eine Darstellung eines Harfenpsalteriums und rechts davon eine »Vierecksharfe«.

Ob es letztere in der Form gegeben hat, ist meines Wissens nicht belegt, aber ich kann mich zu diesem Fresco mal schlau zu machen versuchen
(das wird aber dauern, ich habe hier gerade mehrere andere Dinge »in Arbeit«).

Spannend sind diese alten Abbildungen allemal, vieles ist sehr geheimnisvoll, finde ich.

In Norwegen gab es (nachweislich ab dem 17. Jh.) Harfen, die erste belegte ist die, die wir als Nachbau von Stein Villa kennen, sie hat die Jahreszahl 1681 in der Klangdecke eingeschnitzt.

Solche »Vierecksharfen« sind aus Norwegen nicht bekannt.
www.harfensommer.de · www.harfenwinter.de · harfenbaukurs.de

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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst

Beitragvon Der Juergen » Sa 8. Sep 2018, 18:27

.
Vielleicht gelingt es ja, an die Quelle dieser Abbildung heran zu kommen.
Entnommen habe ich sie von Seite 1201 der 1914 erschienenen »Première partie« der

Encyclopédie de la musique et dictionnaire du conservatoire


Bild

Digitalisat: www.archive.org/details/pt1encyclopdie01lavi

PS: Interessant ist das bestimmt auch für Lisas Kurs zu den Bestiarien auf dem Harfenwinter 2019 (allerdings ist der »leider« schon ausgebucht).
www.harfensommer.de · www.harfenwinter.de · harfenbaukurs.de

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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst

Beitragvon corvinius » Do 1. Nov 2018, 21:35

Harfenstukkatur an der Orgelempore von Kloster Ebrach - mit echten Drähten :-)
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst

Beitragvon Maira » Mo 5. Nov 2018, 14:11

Hier was für diejenigen, die Bilder einstellen können.
Auf dem NHM waren diesmal auch russische Dozenten dabei.
( Jetzt würde ein oder viele Fotos herpassen )
Die Russen haben ein weit verbreitetes Volksinstrument namens ,, Gusli" oder ,, Gussly ", wie auch immer.
Das sieht mehr nach Harfe aus, ist mehr wie eine Zither gemacht und wird eher wie eine
Kantele gespielt. Gibt es in Form eines Rahmens ( Trapez ) , in Form eines Helmes ( echt cool )
und eines Dreiecks, wenn ich nicht irre.
Das könnte eine Gussli sein die der Engel da hält. Das würde ebenfalls zur Körperhaltung passen.
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