großes "Saitensterben"

Du hast etwas schönes, ärgerliches, spannendes, trauriges mit deiner Harfe erlebt? Erzähl uns davon.
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Maira
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Re: großes "Saitensterben"

Beitragvon Maira » Sa 18. Aug 2018, 00:00

Zum Thema Luftfeuchtigkeit gibt es eine Faden hier im Forum.
Nach einigen Überlegungen sind viele der Meinung :
Da, wo Mensch sich gut fühlt ist auch gut für Harfe.
Die Raumluft sollte um die 40 - 60 % betragen.
Klappt aber auch nicht immer, bei mir z.B. ist es oft feuchter, warum auch immer.
Nee , Schimmel habe ich jetzt keinen in den Zimmerecken,
aber 2017 war es so feucht , wie in den Tropen, es wurde gar nicht richtig trocken letzten Sommer.
Da sind dann auch viele Darmsaiten gerissen, wurden wohl zu nass für die Spannung
die sie aushalten sollen,
Mach doch , was Du willst. Ich mach auch , was ich will.
Aber ich mach das wirklich.

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Re: großes "Saitensterben"

Beitragvon Harfenlehrling » Sa 25. Aug 2018, 15:10

So, jetzt ist Schluss! Nachdem Harpi mir heute die 5. Saite in Folge zerrissen hat, (diesmal traf es die f-Saite) immer an der gleichen Stellle, fährt sie per Spedition zurück zu Thomann in die Werkstatt. Das Musikhaus war sehr freundlich und organisiert alles. Auch Hin- und Rücktransport sind gratis weil ja drei Jahre Garantie auf der Harfe sind. Ich hoffe dann mal das Beste... Mit anderen Worten, Harpi muss ins Krankenhaus... :_cry_:
Schönes Wochenende euch allen.
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Re: großes "Saitensterben"

Beitragvon Tinka Bell » Sa 25. Aug 2018, 16:14

Oje, das ist bitter.
Mmmh, hoffentlich liegt es nicht einfach an der Verarbeitung der Harfe. Aber es gibt auch die sogenannten Montagsharfen oder Montagssaiten....
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Re: großes "Saitensterben"

Beitragvon Harfenlehrling » Di 28. Aug 2018, 19:49

Okay, morgen ist es soweit! Die Spedition kommt und fährt Harpi ins "Krankenhaus" und dann hoffen wir nur das Beste.... Ich glaube fast, die Harfe hat einfach uuuurrrralte Saiten drauf... Wenn es Neuigkeiten gibt, lasse ich es euch wissen. Drückt bis dahin bitte die Daumen. Danke!
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Re: großes "Saitensterben"

Beitragvon ClarSach » Di 28. Aug 2018, 20:00

Fäll mich jetzt auf. Du schriebst am Anfang: "sind gleich DREI Saiten gerissen, Nr. 33, 35 und heute Nr. 36." Aber du meintest nicht die unteren, aber die oberen Saiten. Man fingt nämlich von oben an zu zählen. Hast du dass deutlich an Thomann kommuniziert? Anders suchen die dem Problem unteran die Harfe, statt obenan die Harfe.

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Re: großes "Saitensterben"

Beitragvon Tinka Bell » Di 28. Aug 2018, 20:24

Okay, morgen ist es soweit! Die Spedition kommt und fährt Harpi ins "Krankenhaus" und dann hoffen wir nur das Beste.... Ich glaube fast, die Harfe hat einfach uuuurrrralte Saiten drauf... Wenn es Neuigkeiten gibt, lasse ich es euch wissen. Drückt bis dahin bitte die Daumen. Danke!
Also, ist von den neu aufgezogenen Saiten keine mehr gerissen? Na, dann bin ich mal gespannt, wie es weitergeht.
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Re: großes "Saitensterben"

Beitragvon Harfenlehrling » Mi 29. Aug 2018, 14:20

Hallo zusammen, ja ClarSach, das ist komisch, die Nummern der Saiten laufen dort vom Bass zum Diskant. Habe mehrmals mit der zuständigen Abteilung bei Thomann telefoniert und mir dann Ersatzsaiten von "Roth und Junius" dort bestellt, und nein, TinkaBell, von den neu aufgezogenen Saiten ist keine einzig mehr gerissen. Aber in sechs Wochen fünf gerissene Saiten ist doch der Hammer - oder -? Ich bin auch gespannt und halte euch auf dem Laufenden. Ich wünsche euch allen eine schöne Harfenwoche!
Friede, Freude, Harfe! :_cheesy_:

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Re: großes "Saitensterben"

Beitragvon Max » Mi 29. Aug 2018, 15:52

Aber in sechs Wochen fünf gerissene Saiten ist doch der Hammer - oder -?

Es ist zwar ärgerlich, aber ich finde noch nicht, dass das "der Hammer" ist.
Wenn es immer an der selben Stelle wäre, könnte man vermuten, dass es irgendwo einen scharfkantigen Bereich gibt. Aber Du schreibst ja, dass die getauschten Saiten nicht gerissen seien.
An meiner Doppelpedalharfe hatte ich nach ca. vier Wochen in einem Zeitfenster von ca. zwei Wochen fünf oder sechs gerissene Saiten. Das waren leider die, die einer schlechten Charge angehörten. Danach ist dann aber ewig keine Saite mehr gerissen.
Auch verändert sich eine neue Harfe ja noch. Material setzt sich, Saiten werden erstmals regelmäßig durch das Klappen belastet etc. Und das Wetter war in den letzten Wochen auch extrem.
Ich hätte erst einmal nach einer Kulanz bei den Ersatzsaiten gefragt.
Aber vielleicht findet man ja einen grundsätzlichen Fehler, kann ja auch sein.
Du könntest natürlich auch fragen, ob Du die Harfe ganz zurückgeben könntest, sollte Dir diese Harfe nicht mehr so ganz passend für Dich erscheinen oder Dir das Risiko zu groß sein, dass es weitere Probleme gibt und Dir eine andere Harfe kaufen.

LG Max
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Re: großes "Saitensterben"

Beitragvon Harfenlehrling » Mi 29. Aug 2018, 16:51

Hallo Max,
der Kontakt mit der Firma "Thomann" funktioniert gut. Die erste Saite - g" - hatte ich auf Kulanz bekommen. Dann rissen drei weitere Saiten, die habe ich dann gekauft. Als mir nun auch das "f" nicht mehr mitspielen wollte, habe ich den kostenlosen Rücktransport in die Werkstatt veranlasst. Auffällig ist, dass die Saiten alle an der relativ gleichen Stelle, oben zwischen Wirbel und Umlenkstift gerissen sind und alles waren Saiten ohne Klappen! Die Saiten rissen auch alle während ich NICHT spielte. Nun bin ich natürlich sehr gespannt auf das Ergebnis und vermisse meine Harfe! :_embarassed_:
Friede, Freude, Harfe! :_cheesy_:

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Re: großes "Saitensterben"

Beitragvon Harfenlehrling » Fr 7. Sep 2018, 14:34

Hallo zusammen,
gestern kam meine Harfe von Thomann zurück - völlig ramponiert!!! :_cry_: Die haben lediglich eine neue Saite aufgezogen und dabei das Holz an drei Stellen ordentlich ramponiert! Ich bin vielleicht sauer! Dann haben sie mir 50 Euro als Entschädigung angeboten und behauptet die Harfe hatte die Schäden schon vorher! So macht Harfe spielen keinen Spaß! Ich versuche mal euch Bilder von Harpi einzufügen. (Bilder einfügen klappt nicht... hat jemand einen Tipp? Danke!) :_cry_:
Friede, Freude, Harfe! :_cheesy_:


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