Metronome - ja, nein und wenn ja, dann wie?

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Mainzelwölfchen
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Re: Metronome - ja, nein und wenn ja, dann wie?

Beitrag von Mainzelwölfchen » So 19. Mär 2017, 02:12

So, hab gerade mit Metronom geübt, und siehe da, es lohnt sich.

1. Bei einem Stück, das ich bisher nie fehlerfrei spielen konnte, hat das langsame Üben mit Metronom bewirkt, dass ich nach einer halben Stunde die kritischen Stellen viel sicherer spielen konnte, als mich immer auf gut Glück durchzuwurschteln. Das hatte vor allem auch damit zu tun, dass ich dazu neige, schwierige Stellen viel zu schnell zu spielen (so ein Blödsinn), wenn ich sie im richtigen Tempo spiele, sind sie auf einmal gar nicht mehr so schwer. Das war mir auch schon mal beim Pachelbel-Kanon aufgefallen, hatte es aber wieder verdrängt.
2. Bei einem Stück, von dem ich dachte, dass ich es ganz gut kann, hat es mir gnadenlos gezeigt, wo ich Verzögerungsstellen habe, die da eigentlich nicht hingehören, bzw. dem Saitensuchen geschuldet sind und nichts mit künstlerischem Ausdruck zu tun haben (menno).

Hab mir also vorgenommen, dass das Metronom mein Freund wird (Freunde helfen einem in schwierigen Situationen und waschen einem den Kopf, wenn man mal abhebt) :_wink_: :_grin_:

LG Mainzelwölfchen

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merit
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Re: Metronome - ja, nein und wenn ja, dann wie?

Beitrag von merit » So 19. Mär 2017, 09:28

Mainzelwölfchen hat geschrieben:
So 19. Mär 2017, 02:12
schwierige Stellen viel zu schnell zu spielen (so ein Blödsinn), wenn ich sie im richtigen Tempo spiele, sind sie auf einmal gar nicht mehr so schwer.
Hahaha, das kenn ich - von mir und von anderen. Vielleicht will man es schnell hinter sich bringen :-)?

Ich werde bei schwierigen Stellen ganz selten auch mal langsamer - wenn sie muskulär so anspruchsvoll sind, daß die Muskeln irgendwann erlahmen während des Spielens.

Markus Schönfelder
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Re: Metronome - ja, nein und wenn ja, dann wie?

Beitrag von Markus Schönfelder » So 19. Mär 2017, 18:39

Offtopic:
Offtopic:
Unterrichtest Du eigentlich momentan aktiv und wenn ja, was? Herzliche Grüße!
Offtopic:


Nein, schon seit ein paar Jahren nicht mehr.
Habe zu meinen StuVo/SVA-Zeiten über ein paar Jahre hinweg privat und an Musikschulen Gitarre, Bass und Musiktheorie unterrichtet.
Als ich gemerkt habe dass die Zeit die ich in Unterrichtsvorbereitung stecken konnte oder wollte immer weniger wurde hab ich entschieden dass das meinen Ansprüchen an micht selbst nicht mehr genügt und aufgehört.
Kurz danach habe ich auch meine Ausbildung zum Zupfinstrumentenmacher angefangen.

Würde auch momentan nicht mehr damit anfangen. Dafür mache ich inzwischen selbst zu wenig auf meinem Instrument um mich damit wohl zu fühlen.

Liebe Grüße
Mm

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Koko P.
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Re: Metronome - ja, nein und wenn ja, dann wie?

Beitrag von Koko P. » So 7. Jul 2019, 16:26

Habe gerade "Hammam" mit Metronom geübt und ein sehr seltsames Phänomen beobachtet: bei den Achtelläufen am Ende der dritten und vierten Reihe wird das Ding langsamer! :_wink_:
Heute ist ein guter Tag für einen guten Tag!

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Maira
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Re: Metronome - ja, nein und wenn ja, dann wie?

Beitrag von Maira » So 7. Jul 2019, 21:34

Nö, für gewöhnlich wirst Du schneller weil:
Au weia, schwere Stelle, Panik = schnell spielen.
Das ist widersinnig, aber so geht es ganz vielen Leuten.
Habe bislang nur Johanna andersherum erlebt,
sie wird an den schwierigen Stellen langsamer.
Wie sie das macht ist mir ein Rätsel,
selber werde ich auch gerne schneller.
Mach doch , was Du willst. Ich mach auch , was ich will.
Aber ich mach das wirklich.

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