Einstieg Blockflöte

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Meeresbrise
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Re: Einstieg Blockflöte

Beitragvon Meeresbrise » So 22. Jan 2017, 15:21

Super! Herzlichen Glückwunsch zur neuen Blockflöte!

Es geht doch nichts über eine gute Auswahl mit professioneller, persönlicher Beratung. Und du warst ja schon echt angefixt, sonst hättest du nicht den Weg nach Karlsruhe auf dich genommen.

Dann steht dem Flötenvergnügen ja jetzt nichts mehr im Wege! :_grin_:

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Max
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Re: Einstieg Blockflöte

Beitragvon Max » So 22. Jan 2017, 15:30

Na, dann herzlichen Glückwunsch! :_cheesy_:
Ich hatte auch mal einen Küng-Tenor in Birne, der klang traumhaft. Wenn ich das hier von Dir alles so lese, tut es mir fast etwas leid, dass ich ihn nicht mehr habe....

Ich würde ja, wenn finanziell irgendwie machbar, eine der Kunststoffflöten zusätzlich behalten. Dann kannst Du während der Einspielzeit, die ja nicht ganz so kurz ist, trotzdem immer so lange üben wie Du willst.
Und wenn Deine Küng dann eingespielt ist, verkaufst Du die Plastikflöte mit ein paar Euro Verlust.

So habe ich es immer gemacht, weil ich es persönlich nervig finde, wenn man gerade so schön im Übeflow ist und dann nur wegen der Einspielzeit aufhören muss... (Gut, dass man Harfen von Anfang an so lange quälen kann, wie man will :_wink_: .)

LG Max
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Re: Einstieg Blockflöte

Beitragvon Katty » Mo 23. Jan 2017, 08:51

Vielen Dank!! :_cheesy_:
Dann steht dem Flötenvergnügen ja jetzt nichts mehr im Wege! :_grin_:
Dooooch, die lange Einspielzeit... grrrr... :_undecided_:
Andererseits vielleicht ganz gut, dass ich mich langsam heran tasten kann und nicht erst nach 1-2 Stunden frustriert die Flöte in die Ecke werfe, weil mir die tiefen Töne wieder nicht gelungen sind... :_cheesy_:

@Max
Genau die aus Birne habe ich!! .... na vielleicht fängst du auch wieder an, und wir treffen uns zum Harfenflöten? :_cheesy_:
Ich war tatsächlich in Versuchung, die Aulos auch zu behalten. Ich muss sagen, das ist auch ein wirklich schönes Instrument, was ich mir vorher nicht vorstellen konnte. Und robust ist sie auch. Mir wäre das aber jetzt einfach zu viel geworden, gleich 2 Instrumente auf einmal neu. Zumal ich wenige Tage zuvor eine neue Ocarina erstanden hatte, die G4 in Tenorlage, auch super schön. Ich nutze die Zeit, um auf den Ocarinas weiter zu üben. Vieles davon kommt mir sicher auf der Flöte zugute, Atmung, Tonbildung, sauberes Halten eines längeren Tones usw. Und meinem Asthma tut es sicher auch gut, zumindest vertreibt das intensive Atmen und Pusten auch meine ewige Müdigkeit ein wenig.

@Meersbrise
Ich hab mal noch eine Frage - bei uns hat sich eine Diskussion darüber entfacht, was der Vorteil eines gebogenen Windkanals wäre, ob es überhaupt einen gibt? Es wird bei einigen Modellen wie ein besonderes Feature erwähnt. Mein Freund meint, es sei gut für den Ablauf der Feuchtigkeit. So kenne er es von den Tin Whistles. Meine neue Flöte hat einen geraden Windkanal, das sieht er etwas als Nachteil. Ich habe dazu aber nirgends eine Erklärung gefunden, und schließlich halte ich die Flöte nicht waagerecht, so dass sich da was stauen könnte.
Bewahre mich vor der Angst,
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Re: Einstieg Blockflöte

Beitragvon Katty » Mo 23. Jan 2017, 09:23

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Re: Einstieg Blockflöte

Beitragvon Meeresbrise » Mo 23. Jan 2017, 09:26

Zum Thema Einspielen mal hier lesen:
http://www.blezinger.de/de/einspielen.html

Und auch hier, falls du das noch nicht hast:
http://www.kueng-blockfloeten.ch/cms/fi ... nforma.pdf

Man muss die Flöte übrigens nicht unbedingt auswischen, wichtiger ist, dass man sie nach dem Spielen zerlegt an der Luft gut trocknen lässt.

Zum Windkanal:
Entscheidend für die Spieleigenschaften sind die Breite und Höhe des Windkanals und der Gesamtquerschnitt.
Ein breiter Windkanal/Labium macht die Flöte tendenziell lauter und obertöniger.
Ein flacher Windkanal macht sie ebenfalls obertöniger, ein hoher Windkanal macht sie grundtöniger.
Je nach Querschnitt braucht die Flöte mehr oder weniger Luft und gibt mehr oder weniger Blaswiderstand.

Welchen zusätzlichen Einfluss der gebogene Windkanal hat weiß ich leider auch nicht genau, aber teilweise haben schon die historischen Vorbilder einen gebogenen Windkanal. Ich bin ziemlich sicher, dass es nichts mit dem Ablauf der Feuchtigkeit zu tun hat. Es gibt hochwertige Blockflöten sowohl mit geradem als auch mit gebogenem Windkanal.

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Re: Einstieg Blockflöte

Beitragvon Katty » Di 24. Jan 2017, 13:04

Ich danke dir für die Informationen!!
Danke auch für die Links!
Ich habe von Frau Schunder den "Kleinen Moeck" mitbekommen. Mit vielen Hinweisen zum Einspielen und Umgang. Sie sagte mir auch, dass das Auswischen nicht nötig ist, nur Ausblasen, falls zu feucht, auseinander nehmen und zum Trocknen hinlegen - nicht stellen! Andere Quellen empfehlen wiederum das Stellen.
Unter deinem "Blezinger"-Link sind auch wieder mir ganz neue Tipps zum Einspielen zu lesen - bei auftretenden Problemen mit Feuchtigkeit nicht aufhören zu spielen. Das irritiert schon ein wenig, aber ich werde mich jetzt einfach mal an die angegebenen Zeiten halten bzw. aufhören, wenn es heiser klingt, da mache ich sicher nichts falsch.
Meine neue Küng wollte die ersten 2 Tage nicht wirklich schöne Töne von sich geben. Kann es sein, dass sie sich erst mal an ihr neues Zuhause gewöhnen muss? Im Laden lief bzw. klang es auf Anhieb sehr viel besser. Allerdings war es bei Frau Schunder sehr warm im Geschäft. Ich werde mal versuchen, die Flöte wirklich konsequent vorzuwärmen.
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Re: Einstieg Blockflöte

Beitragvon Meeresbrise » Di 24. Jan 2017, 13:30

Keine Sorge, so empfindlich sind Flöten auch wieder nicht. Wenn du es die ersten 4 Wochen gemächlich angehen lässt, wird es schon passen.

Vorwärmen (am besten am Körper, auf keinen Fall auf der Heizung) ist gut. Denk auch dran, dass die Küngs tendenziell viel Luft brauchen.
Probier mal ein bisschen rum, ob sie mit mehr Luft vielleicht besser klingt. Nur nicht zu schüchtern!

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Re: Einstieg Blockflöte

Beitragvon Katty » Di 24. Jan 2017, 16:26

Zu zaghaft puste ich eigentlich nicht, denke ich. In den oberen Tönen klingt sie mit mehr Luft wunderbar. Je tiefer ich komme, umso "vorsichtiger" muss ich blasen, damit der Ton kommt.
Jo ich probiere weiter! :_cheesy_:
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Re: Einstieg Blockflöte

Beitragvon Katty » Mi 8. Feb 2017, 14:10

Hallo,

heute mal ein Update. :_smile_:
Meine neue Tenorblockflöte ist nach wie vor täglich in Gebrauch, und ich liebe sie immer noch! Inzwischen nehme ich tatsächlich Blockflöten-Unterricht bei meiner Harfenlehrerin, die neben der Harfe auch Gesang und Quer-/Blockflöte unterrichtet. Wir hängen an die Harfenstunde eine weitere halbe Stunde Blockflöte an. Das passt prima.

Inzwischen wird die linke Hand etwas gelenkiger, vor allem der Ringfinger hat nicht mehr allzu große Schwierigkeiten, sein Loch zu treffen. Ich hoffe, die rechte Hand lernt das auch irgendwann. Das mit der Atmung klappt natürlich auch noch nicht, aber was will erwarten man nach 2,5 Wochen!

Was mir allerdings fehlt, ist eine Daumenstütze. Wenn nur noch 1 Finger der linken Hand an der Flöte ist (beim d''), kann ich sie nur mit rechtem Daumen und Mund nicht halten. Ich habe mir bei Silke Kunath ihren Daumenhalter-Ring besorgt, das ist ein Kunststoffring, den man über das Mittelteil der Flöte schiebt, ohne die Flöte anbohren zu müssen. Nicht schön, aber geht erst einmal. Wenn es nicht besser wird, müsste ich eventuell eine richtige Daumenstütze anbringen.

Inzwischen habe ich noch andere Flöten probiert - Sopran und Alt. Mit den Sopranflöten werde ich nach wie vor nicht warm, aber die zu meiner Tenor- entsprechende Altflöte von Küng habe ich ebenso ins Herz geschlossen. Die werde ich mir wohl für die Zukunft aufheben. Alles auf einmal geht leider nicht. :_cheesy_:
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Re: Einstieg Blockflöte

Beitragvon Meeresbrise » Mi 8. Feb 2017, 16:14

Die Ringstütze hatte ich anfangs auch, war aber nie so glücklich damit. Inzwischen habe ich ein Band (Geschenkband aus Satin) um den Fuß gebunden. Das gibt mir genug Halt. Und kostet (fast) nichts. Guck mal, was bei dir noch so in der Schublade rumfliegt.

Weiter viel Spaß beim Flöten und dudelnde Grüße!


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