am ende der welt?? - Harfenbauer gesucht

nordfriesin
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Re: am ende der welt?? - Harfenbauer gesucht

Beitrag von nordfriesin » Mo 5. Apr 2010, 14:49

hallo cynthia,
ich glaube, es ist immer die jeweilige sichtweise, aufenthalts / wohnort ausschlag gebend. für uns absolute "nordies" (nördlicher gehts kaum in deutschland, es sind nur noch fast 20 kilometer bis ins ausland) beginnt hinter hamburg schon mitteldeutschland, ab hannover ists der süden der republik... :_cheesy_:

jaaa, ich war schon oft auf pepes seite, optisch sind die klasse! hätte aber nur gerne ein paar erfahrungsberichte, bevor ich mich in den "osten" traue :_kiss_:
und vielleicht hat ja jemand einen link für ein hörbeispiel?

frohe ostern!
liebe gröötnise von angi

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burgfruowe
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Re: am ende der welt?? - Harfenbauer gesucht

Beitrag von burgfruowe » Mo 5. Apr 2010, 15:09

Hm, bin wohl irgendwie ein Ausnahme. Bin wohl schon zu oft in Deutschland hin und her gezogen, um es ein bisschen zu verstehen.. :_grin_: (Berlin, Pforzheim, Heiligendamm, kurz Hildesheim, München - eigentlich müsste ich jetzt wieder in deine Richtung!)
jaaa, ich war schon oft auf pepes seite, .....
und vielleicht hat ja jemand einen link für ein hörbeispiel?
Geh noch mal hin, seit "neustens" hat er dort Hörbeispiele!!!!!!!!
Hm. lecker! :_rolleyes_:

Grüße
Cynthia
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merit
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Re: am ende der welt?? - Harfenbauer gesucht

Beitrag von merit » Mo 5. Apr 2010, 22:22

Liebe Musikerinnen und Musiker, es gibt leider noch kein Hörbeispiel zu Pepe Weissgerbers großen Keltischen Harfe.

Eine genaue Beschreibung und ein Foto/Fotos auf der website werden hoffentlich spätestens ab nächste Woche verfügbar sein. Mit den Hörbeispielen kann es allerdings noch etwas dauern. Sobald welche da sind, gebe ich bescheid.

Ich habe das neue Modell (Prototyp, nicht die "Zukünftige" von Urmeli :-)) vor zwei Wochen zum ersten Mal gespielt und fand sie klanglich (optisch ohnehin) grandios. Bei großem Klangvolumen hat sie den typisch silbrigen Weissgerber-Klang :-) in Diskant und Mitten. Besonders bestechend fand ich den enorm tiefen Bass. Immerhin hat das Instrument noch 2 Saiten unter meiner (Böhmische Hakenharfe) tiefsten. Somit ist man bei Kontra-Es - das spürt man schon richtig im Bauch! Rrrrrh :-)!

Das Gefühl beim Spielen bzw. beim An-die-Schulter-legen ist ähnlich wie bei einer Einfachpedalharfe, da das Instrument ja mit 1,60 Größe so groß wie ich selber ist. Dabei wiegt die Harfe nur 10 kg.

Viele Grüße, Merit Zloch

PS: Liebe Angi und auch alle anderen, wir Ossis beißen nicht und es ist schön und ein bißchen exotisch hier :-). Und Berlin ist ja auch eine richtige Großstadt mit allem Komfort :-) :-).
Kommt ruhig mal lang!

Und die Friesen im Speziellen - ein Ex-Kollege von mir ist da richtig regionalistisch drauf. Nach dem 2. Bier wurde in Friesenplatt konversiert....


Ansonsten: www.KlangRauschTreffen.de bei Uelzen :-)
Da können Interessierte (nicht nur Nordfriesen) Pepes Harfen auch testen.

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Re: am ende der welt?? - Harfenbauer gesucht

Beitrag von Harfenjule » Fr 9. Apr 2010, 12:34

Hallo Angi,

Du solltest Dir auf jeden Fall mal die keltische Harfe von Pepe (mit 34 Saiten) anschauen, ich finde das Instrument ganz wunderbar. Die Saitenspannung ist sehr angenehm (ich bin ein Fan von hoher Spannung) und der Klang ist auch toll. Leider hatte ich letztes Jahr eine kleine Harfe gesucht, sonst hätte ich dieses Modell genommen :_wink_: jedenfalls habe ich jetzt seit 6 Monaten die kleine keltische Harfe "Kairos" von Pepe und bin sehr zufrieden mit der Harfe und dem Service. Pepe ist ein ganz lieber Kerl und meiner Meinung nach auch sehr kompetent. Als ich die Harfe abgeholt habe, hat er mir seine Werkstatt gezeigt und mir ein paar Dinge über Harfenbau erzählt.

So, genug Werbung gemacht für heute :_wink_:

Dir nun viel Erfolg bei der Suche!

Viele Grüße,
Julia

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Re: am ende der welt?? - Harfenbauer gesucht

Beitrag von nordfriesin » Fr 9. Apr 2010, 21:26

hallo merit und julia,

vielen dank für eure antworten.
der stand meiner suche ist momentan dieser: kommenden sonntag findet in lüneburg eine verkaufsausstellung von lyon&healy-, salvi- und aoyama-harfen statt, die werd ich mir einmal anschauen und anhören und natürlich auch selbst unter die finger nehmen. zumindest weiß ich dann vielleicht, was ich mir wünsche oder auch nicht. obwohl...ich tendiere eher, glaub ich, zu einer harfe, die nicht von der stange ist. rein optisch gefallen mir die von pepe und martin gust sehr gut, die klangbeispiele sind auch entsprechend, der finanzielle rahmen wird dann zwar voll ausgeschöpft, aber wenn die halbtonklappen erst später dazu kommen, dann wirds schon gehen... :_cheesy_:
da ich den werdegang meiner zukünftigen harfe gerne etwas mit vervolgen möchte, suche ich einen harfenbauer "hier aus der nähe" (leider sind hier oben leider viel zu wenige vorhanden :_cry_: )
ich werd nächste woche mal berichten, wies am sonntag war.

übrigens... hab nun schon innerhalb von 1 1/2 wochen bei zwei von meiner lehrerin geliehenen harfen jeweils eine saite "gefetzt" :_undecided_: , brauch ich da eher eine mit metallsaiten...? :_wink_:

liebe friesische gröötnise,
angi

Oliver

Re: am ende der welt?? - Harfenbauer gesucht

Beitrag von Oliver » Sa 10. Apr 2010, 17:13

Hallo Angi,

dass Saiten reißen, kommt immer wieder mal vor. Das kann natürlich an der Spielweise liegen, sollte es aber nicht. Ich habe mir sagen lassen, dass gerade im Frühling die Tendenz zum Reißen der Saiten größer ist. Ob es stimmt, weiß ich nicht, weil bei meiner Harfe so gut wie keine Saiten reißen. Und ob Metallsaiten stabiler sind? Frag mal die Metaller unter uns!

Viele Grüße
Oliver

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Re: am ende der welt?? - Harfenbauer gesucht

Beitrag von nordfriesin » Mi 28. Apr 2010, 14:07

hallo ihr lieben,

so, nun komme ich endlich auch mal dazu, von der harfen-ausstellung in lüneburg zu berichten.
für mich als staunendes "harfenisten-küken" war der allererste eindruck, als ich in den etwa doppelt-so-groß-wie-ein-klassenzimmer messenden, lichtdurchfluteten ausstellungsraum mit übermannshohen, breiten sprossenfenstern und nicht mehr ganz neuem parkettboden in einem altehrwürdigen gebäude in der lüneburger altstadt trat, überwältigend...

vor mir "erhoben" sich, in einem langgezogenen oval aufgestellt, ca. 35 harfen, links beginnend mit den kleinsten hakenharfen von salvi, l&h, aoyama und dann immer der größe (und dem preis) nach gestaffelt bis zu den großen konzertharfen, etwa in der hinteren mitte. dann folgten weitere konzertharfen, in der größe wieder abnehmend, bis von mir aus rechts außen die "kleinste" dieser harfen stand.

natürlich habe ich mich an verschiedensten harfen (alle hakenharfen, einige einfach- und doppelpedalharfen) probiert und tatsächlich für mich heraus gefunden, dass ich lieber eine individuell angefertigte bevorzuge. für mich als tischlerfrau muss das holz einfach auch zu erfühlen sein, nicht nur unter einer dicken lackschicht zu erahnen. außerdem gibt es bei den meisten harfen aus einer harfenbau-werkstatt sicherlich die möglichkeit, das ein oder andere persönliche detail beim bau mit einzubringen. der saitenabstand und die saitenspannung der von der verkäuferin bezeichneten fabrikharfen war bei fast allen modellen identisch und für meine finger allerdings genau das richtige. vom klang und der form her haben mir die l&h troubadour VI und die ogden sehr gefallen.

nun fühle ich mich in meinem gefühl bestätigt und suche eine "echte holzharfe", mit persönlichem flair und einem bezaubernden klangerlebnis.

bis bald,
viele gröötnise,
die immer-noch-suchende angi

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Re: am ende der welt?? - Harfenbauer gesucht

Beitrag von bastian » Mi 28. Apr 2010, 20:47

Oliver hat geschrieben: Und ob Metallsaiten stabiler sind? Frag mal die Metaller unter uns!
Eher im Gegenteil. Die sind so dünn. Und bis viel dichter unter die Zerreisgrenze gepannt. Ich hab in meinem Harfenleben schon einige Metallsaiten zerrissen, aber noch keine einzige Nylon-(und verwandte) Saite. Gerade Phosphorbronze ist extrem empfindlich.
Nulla vita sine musica.

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Re: am ende der welt?? - Harfenbauer gesucht

Beitrag von Hedwig » Do 29. Apr 2010, 12:11

hallo angi,

versuch's doch ruhig mal bei Henrik Schupp in Hamburg. www.henrikschupp.de Der baut auch Harfen zum zupacken und
sind aus schönem Holz. Ausserdem haben seine Harfen sich klanglich in den letzten Jahren ernorm entwickelt. Auch die Klappen,
die Henrik verwendet, sind meiner Meinung nach sehr hochwertig und sehr saitenfreundlich.

Übrigens war ich auch auf der Harfenaustellung, aber eben in Hamburg, eine Woche später.

Liebe Grüsse
Hedwig

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Re: am ende der welt?? - Harfenbauer gesucht

Beitrag von nordfriesin » Do 29. Apr 2010, 15:06

juhuuuuu, :_cheesy_: :_cheesy_: :_cheesy_: :_cheesy_: :_cheesy_:

bald (voraussichtlich ende mai) wird eine absolute schönheit bei mir einziehen!!!!!!!!
ich hatte hier übers forum eine gebrauchte harfe, gebaut von annemarie bekkaye, gefunden, in deren bilder ich mich sofort verliebt habe, und durch die mails mit dem besitzer vertieft wurde. sich meine finanzielle situation dahin gehend geändert, dass ich sie nicht in den nächsten 2 jahren hätte erwerben können. da hat meine lehrerin zugeschlagen (nicht wörtlich nehmen :_grin_: ), sie spontan gekauft und möchte sie mir leihweise zur verfügung stellen *hüpfaufderstelleundmachpurzelbaum*

nun werden die tage, stunden, ja, fast minuten gezählt...boah, ist das noch lang!!
wie kann man das bloß aushalten, wenn man auf eine harfe warten soll, die ein harfenbauer erst für einen anfertigt???? das dauer ja ne ewigkeit

möchte jetzt raus in den tollen warmen tag und irgendwo im garten die "ode an die freude" neu erfinden :_wink_:

mit sonne (und harfe) im garten und im herzen
gröötnise von angi

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