Melodie durch beide Hände

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Tanzmuffel
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Melodie durch beide Hände

Beitrag von Tanzmuffel » Sa 8. Feb 2020, 23:12

Ich liebe das Lied Fluss und Meer von Christoph Pampuch. Man spielt immer abwechselnd die rechte und dann die linke Hand und hieraus entsteht eine wunderschöne Melodie.
Gibt es für diese Art zu spielen eine Bezeichnung und kennt vielleicht jemand andere Lieder, die auf diese Art gespielt werden? An Noten wäre ich sehr interessiert. :_smile_:

Tanzmuffel
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Re: Melodie durch beide Hände

Beitrag von Tanzmuffel » So 9. Feb 2020, 23:53

Schade, das Harfenforum ist auch nicht mehr das was es mal war. Früher bekam man Antworten auf seine Fragen.

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Re: Melodie durch beide Hände

Beitrag von Der Juergen » Mo 10. Feb 2020, 01:03

:_grin_: :_grin_: :_grin_:

Ich kann nur sagen, dem Himmel sei Dank, dass es derzeit nicht mehr das ist, was es »früher« einmal war, wo sich hier eine ganze Menge Ungeister breitgemacht und ausgetobt haben.

Ich bin kein Harfenspieler, aber ich weiß, dass Christoph auch (neben vielem anderen) eine Technik verwendet hat, die sich »coupled hands« nennt, ob es das von dir erwähnte Stück betrifft, müsste jemand sagen, der es kennt.
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Re: Melodie durch beide Hände

Beitrag von Maira » Mo 10. Feb 2020, 11:31

Das Stück erinnert mich an ein anderes Lied.
Daher enthalte ich mich dazu.
Mach doch , was Du willst. Ich mach auch , was ich will.
Aber ich mach das wirklich.

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Re: Melodie durch beide Hände

Beitrag von Susanne Globisch » Mo 10. Feb 2020, 12:53

Hi Tanzmuffel,

eigentlich finde ich es ganz gut, dass man, wenn man keine hilfreiche Antwort hat, auch einfach nichts postet. Dass die Frage wahrgenommen wurde, sieht man ja an den Aufrufen.

Ich wüsste nicht, dass das abwechselnde Spiel mit beiden Händen, aus deren Zusammenspiel sich die Melodie ergibt, einen besonderen Namen hätte. Denn das kommt bei der Harfe ja sehr oft vor, gerade auch im Klassikbereich. Im Folk/folk-ähnlichen Genres wahrscheinlich weniger - da hat man oft die klare Aufteilung: rechte Hand - Melodie, linke Hand - Akkordbegleitung.

Als eher klassisches Beispiel, das in die Richtung geht, fällt mir „Rouet“ von Alphonse Hasselmans ein.

Eine entfernt ähnliche Technik hat Christoph Pampuch als „altirischen Stil“ bezeichnet, bei dem der Daumen der Basshand auf die betonten Zählzeiten den Melodieton spielt (plus einen tieferliegenden Harmonieton, meist die Oktave unter dem Melodieton, um dem ganzen in Ermangelung einer tatsächlichen Bass-Stimme mehr Fülle zu geben). Aber das ist, soweit ich sehe, nicht was Du meinst.
Offtopic:
Da „Maira“ es angesprochen hat: es gibt in bezug auf „Fluss und Meer“ tatsächlich Fragen bezüglich der Urheberschaft. Ich habe diese mit Christoph sofort nach ihrem Aufkommen besprochen, und auch die Betreiber dieses Forums wurden informiert. „Maira“ wurde von meiner Seite aus in diese Klärung nicht einbezogen, da für mich aus etlichen ihrer Bemerkungen deutlich geworden ist, dass sie Christoph Pampuch nicht besonders schätzt. Wenn Dich das wirklich interessiert, informiere dich am besten bei Christoph direkt - nur so kannst Du sicher sein, dass sich keine persönlichen Animositäten in die Auskunft mit hineinmischen.
Liebe Grüße von Susanne
May Peace and Love be with us. Always.
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Re: Melodie durch beide Hände

Beitrag von merit » Mo 10. Feb 2020, 21:17

Auf Englisch heißt etwas sehr ähnliches - allerdings verteilt auf mehrere Instrumente oder Stimmen - "hocket".

Sprich: verschiedene Instrumenten teilen sich Phrasen einer Melodie (durchaus auch schon zweistimmig in sich) und spielen sie nacheinander, abwechselnd oder wie auch immer erforderlich. Die gesamte Melodie wird erst hörbar, wenn alle spielen. Ist ein gutes Aufmerksamkeits- und Zusammenspieltraining, macht irre Spaß und varückt in´n Kopp :-)

Ich spiele zwei Stücke in einer größeren Besetzung, wo sich ein Thema dergestalt auf zwei Harfen aufteilt. Ich habe, da ich Teile der Stimmen meiner Kollegin für einen Auftritt in diesem Ensemble mitgespielt habe, eine solche "hocket"-Stelle (diese war einstimmig) wieder zusammengesetzt und auf beide Hände verteilt, um den Effekt zu behalten.

Auf Deutsch ist mir trotz Recherche und Herumfragen im Klassik-Kollegenkreis noch kein Begriff dafür untergekommen.

Ob das, was ich da beschreibe, auf das Pampuch-Stück zutrifft, kann ich allerdings nicht sagen, da ich es nicht kenne und bei youtube auch nur Versionen zu finden waren, in denen das Stück schon abgewandelt ist.

Herzliche Grüße, Merit Zloch

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Re: Melodie durch beide Hände

Beitrag von Maira » Di 11. Feb 2020, 12:04

Fuge ???
Da wird ein ( oder mehrere ) Thema nacheinander abwechselnd gespielt.
Polyphon durchaus auch von unterschiedlichen Instrumenten.
Ist es das was hier gesucht wird?
J.S.Bach hat so manche Fuge geschrieben, das ist zuweilen knifflig zu spielen.
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Aber ich mach das wirklich.

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Re: Melodie durch beide Hände

Beitrag von GrafZahl2 » Di 11. Feb 2020, 21:10

Kenne das Stück nicht ... könnte aber einen Lolli verwetten, daß es in moll ist :_grin_:
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Re: Melodie durch beide Hände

Beitrag von bastian » Di 11. Feb 2020, 21:16

Maira hat geschrieben:
Di 11. Feb 2020, 12:04
Fuge ???
Ist es das was hier gesucht wird?
Nein.
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Re: Melodie durch beide Hände

Beitrag von corvinius » Di 11. Feb 2020, 23:57

Sind nicht die Stücke im 'brisé'-Stil von Hendrik Nebeling da ganz passend?

http://www.harfengarten.de/de/heft/brise

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