De zingende Snaar

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Kristine
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De zingende Snaar

Beitragvon Kristine » Sa 6. Jan 2018, 01:35

Und noch ein von mir ehrlich gelieber Shop, in dem ich nur super Erfahrungen gemacht habe. Jeanette, die Shopinhaberin, hat sich 2 Tage für uns Zeit genommen, ich durfte mich durch alle Harfen spielen als totaler Anfänger, mir wurde vorgespielt und ich wurde gut bewirtet.
Und obwohl es letztendlich leider nicht zum Kauf kam ( ich brauchte doch erstmal was zum mieten) hat sie mir per mail noch viele gute Tips und Vorschläge geschickt, wie ich in meiner persönlichen Situation am besten vorgehe. Sie ist einfach super und total bemüht!
Ganz besonders empfehlenswert finde ich den Shop, weil soviel Auswahl da ist. Jeanette führt neben Lyon and healy und Salvi auch Weißgerber, Teifi, Dusty strings und einige mehr. Hat auch oft tolle gebrauchte Harfen im Shop.
Eine echte Chance, als Anfänger mal viele Harfen zu vergleichen.
Nur zu empfehlen!!!
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ClarSach
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Re: De zingende Snaar

Beitragvon ClarSach » Sa 6. Jan 2018, 07:41

Wow. Schön zu hören! Danke für dein Bericht.

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Re: De zingende Snaar

Beitragvon Kristine » Sa 6. Jan 2018, 20:39

Sehr gern, war halt auch echt begeistert!!!
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Tinka Bell
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Re: De zingende Snaar

Beitragvon Tinka Bell » Do 25. Jan 2018, 15:10

Hallo Kristine,

habe deinen Beitrag grad gelesen! Ich kann dem voll zustimmen! Auch ich bin dagewesen und war absolut begeistert. Man war zuvorkommend, absolut freundlich, hat sich endlos Zeit genommen, ich durfte anspielen, was mir in den Sinn kam und einen Kaffee gab´s obendrein. Volle Punktzahl!
Obwohl mein Navi nicht funktionierte, hab ich den Shop problemlos gefunden.
Das erste Mal, dass ich so viele Harfen hab fühlen, probieren und hören können. Mein Fazit: man MUSS Harfen selbst anspielen und erleben, um zu wissen, was passt!
Welche Harfe hat dir denn besonders zugesagt? Gerne auch per PN :_smile_:
...wichtig ist nur, Highlights auf der persönlichen Zeitachse zu setzen. Und dabei ist es egal, ob sie Tasten, Löcher oder Saiten haben :_wink_:

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Re: De zingende Snaar

Beitragvon Kristine » So 28. Jan 2018, 22:16

Hallo, oh, ich und Harfen...Je mehr ich höre, und je mehr ich meine Spieltechnik verbessere, oder zumindest verändere😂 desto weniger weiß ich, was mir gefällt 😳😳😳Es ändert sich tatsächlich im Moment noch schnell.
Nein, so einfach ist es nicht. Ich denke, dass zum Beispiel Pedalharfen jeglicher Art für mich bis noch vor ein paar Wochen völlig uninteressant klangen, als ich noch gar nicht spielen konnte. Jetzt kann ich ein bisschen besser spielen und fange gerade an, da Unterschiede zu spüren und zu hören – und den Klang selbst beeinflussen zu können. Daher fahre ich nächste Woche noch einmal hin, um Pedalharfen verschiedener Art auszuprobieren. Jetzt kann ich hoffentlich besser entscheiden, welche Harfe zu mir passt, mit Pedalen solls sein, sagt meine Lehrerin...Hakenharfen habe ich beim letzten mal angesehen, aber meine Lehrerin meint, als Musikerin bin ich da zu schnell rausgewachsen...
Von den Hakenharfen war die Salvi Ana meine Offenbarung. Offener Klang, geht wie von selbst, wie Glocken 😍😍😍Hätte ich Geld für 2 Harfen, ich hätte jetzt eine Ana. Sehr, sehr schön fand ich auch die Dusty Strings Ravenna34, tooooollle Harfe für einen Top Preis.
Die größeren Dusty Strings, FH36 mit Darmbesaitung sind ebenfalls ein echter Klangtraum, haben allerdings dann auch ihren Preis...
Als ich da war gefiel mir die Lyon and Healy Prelude so gar nicht. Ich bin total gespannt, ob ich die jetzt plötzlich mag, da ich Pedalharfe spiele, und diese Harfe ja Pedalharfensaiten und Spannung hat. Ich habe sie ja unter dem Hakenharfenaspekt gespielt...
Das alles ist mit meinen zarten 46 Jahren ein echtes Abenteuer und läßt mich als gestandene, studierte Musikerin manchmal wieder staunen und lernen wie ein Kind, zu Weihnachten, zum Geburtstag oder so...Schon das alleine ist eh unbezahlbar 😍🎵🤘
Harping around...🎵

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Re: De zingende Snaar

Beitragvon Tinka Bell » Mo 29. Jan 2018, 08:10

Kristine, das solltest du unbedingt tun! Probieren, probieren, probieren - Klappen rauf und runter - macht nochmal was aus klanglich! Gilt natürlich nur für Hakenharfen.
Ich kann ja nur von meinen jetzigen, bescheidenen Erfahrungen berichten.
Zunächst: als Musiker ist man nicht unbedingt schnell aus der Hakenharfe rausgewachsen. Es kommt ja drauf an, WAS man will. Es gibt mittlerweile wahnsinnig viele Stücke für Hakenharfe und auch viele Künstler. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden, bzw. was deine Lehrerin mit dir vorhat. Wenn du in die klassische Ecke willst, macht das natürlich Sinn.
Meine Harfenlehrerin (ausgebildete Harfenistin) liebt L&H - aber das ist wirklich alles Geschmackssache. Solch hochpreisige Harfen klingen wohl alle sehr gut, da geht es nur noch um den persönlichen Geschmack.
Die Pedalharfen haben eben die höhere Saitenspannung und sind dann auch schwerer zu spielen. Man ist da schnell drin, aber wenn man den Unterschied daneben stehen hat, fällt es besonders auf. Es ist ein anderer Klang - besser/schlechter kann man nicht sagen.
Nur zur Info: die DS FH36 hat keine Darmsaiten! Aber die Weißgerber Harfen haben Darmsaiten! Auch hier: nix ist besser, es ist eine reine Geschmacksfrage!
Aber mach dir keinen Kopf, der Geschmack ändert sich wohl ein Leben lang. :_wink_: In der ersten Zeit entwickelt er sich aber wohl am stärksten, denke ich.
Ich behaupte ja deshalb , dass EINE Harfe niemals reicht :_wink_: Es gibt nicht "die" ultimative Harfe für alles. Im Pedalharfen-Bereich mag das nicht so extrem sein. Da kann ich aber nicht mitreden. Unterschiedliche Stücke klingen auch unterschiedlich auf den jeweiligen Harfen. Was einem auf der einen Harfe super gefällt, kann auf einer anderen schon etwas seltsam klingen. Aber nicht jeder kann sich da eine muntere Schar Harfen hinstellen - sowas aber auch! Finde, das gehört abgeschafft :_grin_:

Ich weiß jedenfalls, was mir in dem Lädchen gut gefiel und besonders gut gefiel und vielleicht auch umhaute...... Und dann weiß ich auch, dass es da noch viel mehr tolle Harfen gibt, die ich noch nicht angespielt habe. Kommt Zeit, kommt Tat - so ähnlich :_grin_:
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Re: De zingende Snaar

Beitragvon Tinka Bell » Mo 29. Jan 2018, 08:24

Zusatz: Mache das, was DIR am meisten gefällt und nicht andere in die sehen. Deine Lehrerin sieht in dir einen Pedalharfen-Spielerin, aber weißt du denn schon wirklich, ob es das nun ist? Nur so als Einwurf, ich kenne euch nicht.
Ich hätte immer Angst, mir eine teure Pedalharfe zuzulegen und dann kommt man doch nicht damit klar. Das ist zunächst das entscheidende. Auf dem Weg dahin macht eine Hakenharfe mit Pedalsaitenspannung natürlich Sinn. Die kann man auch ganz gut wieder verkaufen - auch wenn es nur für einen relativ kurzen Zeitraum ist. In der Zwischenzeit weiß man besser, was einem vorschwebt und kann sich dann eine Traum-Pedalharfe kaufen?
...wichtig ist nur, Highlights auf der persönlichen Zeitachse zu setzen. Und dabei ist es egal, ob sie Tasten, Löcher oder Saiten haben :_wink_:

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Re: De zingende Snaar

Beitragvon Spotlight » Di 30. Jan 2018, 13:15

Kristine, das solltest du unbedingt tun! Probieren, probieren, probieren - Klappen rauf und runter - macht nochmal was aus klanglich! Gilt natürlich nur für Hakenharfen.
Ich kann ja nur von meinen jetzigen, bescheidenen Erfahrungen berichten.
Zunächst: als Musiker ist man nicht unbedingt schnell aus der Hakenharfe rausgewachsen. Es kommt ja drauf an, WAS man will. Es gibt mittlerweile wahnsinnig viele Stücke für Hakenharfe und auch viele Künstler. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden, bzw. was deine Lehrerin mit dir vorhat. Wenn du in die klassische Ecke willst, macht das natürlich Sinn.
Meine Harfenlehrerin (ausgebildete Harfenistin) liebt L&H - aber das ist wirklich alles Geschmackssache. Solch hochpreisige Harfen klingen wohl alle sehr gut, da geht es nur noch um den persönlichen Geschmack.
Die Pedalharfen haben eben die höhere Saitenspannung und sind dann auch schwerer zu spielen. Man ist da schnell drin, aber wenn man den Unterschied daneben stehen hat, fällt es besonders auf. Es ist ein anderer Klang - besser/schlechter kann man nicht sagen.
Nur zur Info: die DS FH36 hat keine Darmsaiten! Aber die Weißgerber Harfen haben Darmsaiten! Auch hier: nix ist besser, es ist eine reine Geschmacksfrage!
Aber mach dir keinen Kopf, der Geschmack ändert sich wohl ein Leben lang. :_wink_: In der ersten Zeit entwickelt er sich aber wohl am stärksten, denke ich.
Ich behaupte ja deshalb , dass EINE Harfe niemals reicht :_wink_: Es gibt nicht "die" ultimative Harfe für alles. Im Pedalharfen-Bereich mag das nicht so extrem sein. Da kann ich aber nicht mitreden. Unterschiedliche Stücke klingen auch unterschiedlich auf den jeweiligen Harfen. Was einem auf der einen Harfe super gefällt, kann auf einer anderen schon etwas seltsam klingen. Aber nicht jeder kann sich da eine muntere Schar Harfen hinstellen - sowas aber auch! Finde, das gehört abgeschafft :_grin_:

Ich weiß jedenfalls, was mir in dem Lädchen gut gefiel und besonders gut gefiel und vielleicht auch umhaute...... Und dann weiß ich auch, dass es da noch viel mehr tolle Harfen gibt, die ich noch nicht angespielt habe. Kommt Zeit, kommt Tat - so ähnlich :_grin_:

Doch, doch. Die DS gibt es auch mit Darmsaiten, allerdings nicht standardmäßig. :_smile_:

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Re: De zingende Snaar

Beitragvon Der Juergen » Di 30. Jan 2018, 21:45

Doch, doch. Die DS gibt es auch mit Darmsaiten, allerdings nicht standardmäßig. :_smile_:

Die Dusty Strings gibt es übrigens auch mit Loveland-Mechaniken, hier in Deutschland sind allerdings vor allem welche von Camac montiert.

Wenn man eine mit Loveland bestückte will, dann muss man das bei Klaus Regelsberger (artefakt-Musik) explizit bestellen und er dann so in den USA.

Wie es bei Jeanette damit aussieht, weiß ich allerdings nicht, vielleicht könnt ihr mich (und uns alle) aufklären? :_wink_:
www.harfensommer.de · www.harfenwinter.de · harfenbaukurs.de

Das Ziel ist das Ziel.
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Kleine 26-saitige Paki-Harfe.

Re: De zingende Snaar

Beitragvon Suse34 » Mi 31. Jan 2018, 10:34

Wenn man eine mit Loveland bestückte will, dann muss man das bei Klaus Regelsberger (artefakt-Musik) explizit bestellen und er dann so in den USA.
Klaus Regelsberger hatte letztes Jahr, als ich meine DS Crescendo bei ihm gekauft habe, sowohl Modelle mit Camac-Klappen, als auch mit den original Loveland-Klappen da. Man konnte also beides ausprobieren und sich dann entscheiden. Er schien mir aber persönlich die Camac-Klappen zu bevorzugen und mir haben sie auch besser gefallen. Sie kosten aber einen Aufpreis.

Bei „De Zingende Snaar“ war damals aus der Preisliste ersichtlich, dass es die gleiche Wahlmöglichkeit gab mit einem fast gleichen Aufpreis für die Camac-Klappen.

Grundsätzlich ist es bei Dusty Strings interessant, die Preise für die gleichen Harfenmodelle bei den Anbietern zu vergleichen, da sie sich stark unterscheiden können, je nachdem wie der USD-Wechselkurs bei der Einführung der konkreten Harfe in die EU gerade steht.


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