Neu in der Chromatik - Ratschläge aller Art gesucht

leamarie
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Re: Neu in der Chromatik - Ratschläge aller Art gesucht

Beitrag von leamarie » So 12. Mai 2019, 10:47

Also aktuell sitze ich auch in meinem Zimmer und spiele mit den ersten Fingersatztechniken "Luftharfe" (ganz schön interessante Fingerstellung), um mir das bereits ein bisschen zugänglicher zu machen. Ich muss auch einfach üben im Notenlesen sicherer zu werden. Noch dazu lerne ich das ganze "andersherum" und übe links unten, was andere rechts oben spielen würden, weil ich Linkshänderin bin.
Leider sind 2 Monate eine wahnsinnig lange Zeit und ich bin jetzt schon unerträglich aufgeregt. :_grin_:

Das Chromatikertreffen fällt wohl leider gerade in die Zeit, in der mein Semester wieder anfängt aber vielleicht wäre es trotzdem ein ganz netter Ausflug, wenn ich mir die Zeit dafür freischaufle.

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Max
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Re: Neu in der Chromatik - Ratschläge aller Art gesucht

Beitrag von Max » So 12. Mai 2019, 10:51

leamarie hat geschrieben:
So 12. Mai 2019, 10:47
Das Chromatikertreffen fällt wohl leider gerade in die Zeit, in der mein Semester wieder anfängt aber vielleicht wäre es trotzdem ein ganz netter Ausflug, wenn ich mir die Zeit dafür freischaufle.
Ich kann es Dir nur empfehlen. Es gibt ansonsten keine Veranstaltung dieser Art für chromatische Harfe.
LG Max
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Maira
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Re: Neu in der Chromatik - Ratschläge aller Art gesucht

Beitrag von Maira » So 12. Mai 2019, 14:43

Das war der Hinweis mit ,, nur einen Tag" :_wink_:
Mach doch , was Du willst. Ich mach auch , was ich will.
Aber ich mach das wirklich.

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Re: Neu in der Chromatik - Ratschläge aller Art gesucht

Beitrag von GrafZahl2 » So 12. Mai 2019, 21:21

Hallöle,
wie schon gesagt, spielen Max und meinereiner auch kreuzweise Eierschneider. Weiß nicht wo Du studierst - falls es nicht zu weit nach Heilbronn ist , kannst Du gerne mal zum Klimpern vorbeikommen - oder eben auf dem Chromatikertreffen in Tübingen
Das ist am langen WE der 3. Oktober ... der ist auch an der Uni Feiertag !
Habe selber mit 6x6 angefangen und klimpere eben so vor mich hin.Ich habe nicht darauf geachtet, ob mein Finge tanzen / stolpern und einfach nur falsch spielen :_grin_:
Fortgelaufen ist davon aber noch keiner. Die Katzen kommen sogar extra anmarschiert, um beim klimpern näher zu sein ... wenigstens 2 dankbare Zuhörer :_rolleyes_: )
Gruß, Christof
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Re: Neu in der Chromatik - Ratschläge aller Art gesucht

Beitrag von Maira » Mo 13. Mai 2019, 12:25

Na jetzt stellst Du Dein Licht arg unter den Scheffel :_lipsrsealed_:
Mach doch , was Du willst. Ich mach auch , was ich will.
Aber ich mach das wirklich.

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Re: Neu in der Chromatik - Ratschläge aller Art gesucht

Beitrag von leamarie » Mo 13. Mai 2019, 12:55

GrafZahl2 hat geschrieben:
So 12. Mai 2019, 21:21
Hallöle,
wie schon gesagt, spielen Max und meinereiner auch kreuzweise Eierschneider. Weiß nicht wo Du studierst - falls es nicht zu weit nach Heilbronn ist , kannst Du gerne mal zum Klimpern vorbeikommen - oder eben auf dem Chromatikertreffen in Tübingen
Das ist am langen WE der 3. Oktober ... der ist auch an der Uni Feiertag !
Habe selber mit 6x6 angefangen und klimpere eben so vor mich hin.Ich habe nicht darauf geachtet, ob mein Finge tanzen / stolpern und einfach nur falsch spielen :_grin_:
Fortgelaufen ist davon aber noch keiner. Die Katzen kommen sogar extra anmarschiert, um beim klimpern näher zu sein ... wenigstens 2 dankbare Zuhörer :_rolleyes_: )
Gruß, Christof
Ich wohne in Dortmund und studiere in Bochum. Da sind sowohl Heilbronn, als auch Tübingen ein ganzes Stück.

Stimmt, da ist frei. Dann wäre das wirklich eine gute Option, sich mal ein paar Ratschläge geben zu lassen. Ist schon ein lustiges Unterfangen, sich ohne "antesten" ein Instrument selbst zu bauen und es dann drauf los zu üben. Ich überlege auch schon die ganze Zeit, in welcher Farbe ich das gute Stück lackiere (das ist wichtig, muss ja zu mir passen) und denke da an ein metallic Türkis oder violett.

Ich bin gespannt ob meinen Katzen mein musikalisches Spiel auch gefallen wird. Ich glaube sie mögen generell Jazz. Irgendwie schlafen sie immer ganz zufrieden dabei ein. :_grin_:

Mein Partner hat auf jeden Fall schon angekündigt, dass er unbedingt auch auf der Harfe spielen möchte und das es sicherlich ein tolles Instrument für ihn wäre und das wir dann ja auch mal im Duett spielen könnten. Der hat große Pläne. :_wink_:

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Re: Neu in der Chromatik - Ratschläge aller Art gesucht

Beitrag von mygga » Mo 13. Mai 2019, 15:28

Vom Prinzip her wäre ich dann die nächste - Lünen. Wenn dich 5x7 nicht stört - das Prinzip ist nicht sooo anders.

Allerdings fällt mir da was ganz anderes zur Vorbereitung für dich ein: Wie fit bist du denn in Holzarbeiten, insbesondere im Laubsägen?

Du kannst dir im Baukurs Zeit sparen, wenn du dir schon mal überlegst, wie du die Schalllöcher gestalten willst. Und wenn du nicht geübt bist im Sägen, kauf dir für billig Geld ein paar Brettchen Holz und eine billige Laubsäge, und mach dich ans Üben.

Bei meiner ersten Klangwerkstattharfe, der chromatischen, hab ich im Kurs festgestellt, dass ich nicht sägen kann. ^^ Ergebnis: mein Freund, der eigentlich seine Bachelorarbeit schreiben und als Fahrer fungieren sollte, hat meine Schalllöcher gesagt. Für die zweite hatte ich dann geübt. Dadurch wusste ich, was geht und was nicht, und bin mit der Zeit besser hingekommen.
Wo Sprache keine Worte hat, fängt die Musik erst an. (M.W.)

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Re: Neu in der Chromatik - Ratschläge aller Art gesucht

Beitrag von mygga » Mo 13. Mai 2019, 15:37

leamarie hat geschrieben:
Mo 13. Mai 2019, 12:55

Ich überlege auch schon die ganze Zeit, in welcher Farbe ich das gute Stück lackiere (das ist wichtig, muss ja zu mir passen) und denke da an ein metallic Türkis oder violett.
Du willst sie lackieren? Ich glaube nicht, dass das umsetzbar ist.

Es wird innerhalb des Kurses eine Zeitfrage. Die Harfen werden mit Leinölfirnis behandelt, der zieht eine Weile ein, und dann wird weitergearbeitet. Ich weiß nicht mehr, ob sie vor oder nach dem Zusammensetzen von Schulter, Säule und Korpus behandelt werden, meine aber vorher. Dein Lack müsste trocken und läuft ggf. in die exakt bemessenen Verbindungen. In jedem Fall wirst du den Bau verzögern, und die Zeit ist für die Chromatische schon nicht üppig.

Die Klangdecke kannst du nicht lackieren, das würde den Klang beeinflussen. Heißt, du müsstest am Korpus sehr exakt arbeiten, oder es sieht übel aus.

Was du überlegen kannst: Steine oder Schmuckelemente an der Säule, am Hals oder hinten am Korpus anzubringen.
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Re: Neu in der Chromatik - Ratschläge aller Art gesucht

Beitrag von leamarie » Mo 13. Mai 2019, 16:13

Oh Ok, darüber habe ich tatsächlich gar nicht nachgedacht. Dann fällt das wohl raus. :_grin_:

Also ich bin handwerklich kein totaler Reinfall, aber das letzte Mal, dass ich mit Holz etwas gebaut habe ist nun auch ein paar Jährchen her.
Dann werde ich einfach mal meinen Mitbewohner um Rat und um Übung an der Säge bitten. Danke für den Tipp!
Ich denke dann werde ich es da so schlicht wie möglich halten.
mygga hat geschrieben: Vom Prinzip her wäre ich dann die nächste - Lünen. Wenn dich 5x7 nicht stört - das Prinzip ist nicht sooo anders
Lünen ist ja direkt um die Ecke. Da würde ich auch mit 5x7 zufrieden sein, denke ich.

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Re: Neu in der Chromatik - Ratschläge aller Art gesucht

Beitrag von Der Juergen » Mo 13. Mai 2019, 16:43

Liebe »leamarie«,

»mygga« hat es schon gesagt, aber ich möchte es noch einmal betonen (nach 10 von mir bereits in Lauterbach organisierten Baukursen der Klangwerkstatt):

Bei der chromatischen Harfe ist die Zeit echt knapp!
Für »Sonderlocken« bleibt da nicht viel übrig.
Und lackieren … da wird André nicht mitspielen, schätze ich mal. :_wink_:

Mit der Säge wird auch nicht viel gemacht, außer mit der Laubsäge die Löcher in der Rückwand und mit einer kleinen Japansäge ganz wenige Leisten gekürzt.

Relativ viel Zeit geht auf Schleifarbeiten drauf, daneben gibt es natürlich recht viele Saiten, für die Löcher gebohrt werden müssen – und die dann aufgezogen werden.

Link zu meinen Fotos vom 2012er Baukurs (hier mit einer chromatischen Harfe)

Das war übrigens eine der beiden Ausnahmen mit 18 zu bauenden Instrumenten und zwei Kursleitern.
Dies gibt es so nicht mehr.

Liebe Grüße
Jürgen
:_smile_:
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