je vivroie liement

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ysa
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je vivroie liement

Beitragvon ysa » Do 1. Sep 2016, 12:12

huhu
ich suche die noten zu dem lied "je vivraie / vivroie liement". weiß jemand, ob die in einem der üblichen "verdächtigen" hefte drin sind, am liebsten mit text und akkorden ;-)
danke!

Meeresbrise
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Re: je vivroie liement

Beitragvon Meeresbrise » Do 1. Sep 2016, 13:49

Dir ist natürlich schon klar, dass es ...uhm... etwas ... um nicht zu sagen... komplett anachronistisch ist, bei einem mittelalterlichen Lied nach Akkorden zu fragen?

Hier ein Faksimile des wunderschönen Originals in der Bibliothek Nationale de France: http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b8 ... /f319.item

Die Virelais sind per definitionem einstimmig. :_smile_:

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Re: je vivroie liement

Beitragvon ysa » Do 1. Sep 2016, 14:25

ja das ist mir klar.
mir ist des weiteren klar, dass ich die akkorde auch selbst dazu basteln kann. ;-) also die quinten! ;-)

die historische notenschrift kann ich trotz kurs bei lisa pawelke leider noch immer nicht lesen. ;-) aber die melodie habe ich schon, danke!

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Re: je vivroie liement

Beitragvon Der Juergen » Do 1. Sep 2016, 15:05

http://www.suarezmartos.com/descargas/b ... relais.pdf
Seite 11 … habe es aber nicht nachgeprüft.
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Re: je vivroie liement

Beitragvon Meeresbrise » Do 1. Sep 2016, 15:14

Was es nicht alles gibt! Aber natürlich (korrekterweise) auch ohne Akkorde.

Interessant finde ich, dass das Manuskript (offensichtlich ja schon "moderne" Mensuralnotation*) in modernen Ausgaben in einen 6/8-Takt "begradigt" wird, obwohl das eigentlich gar nicht nötig wäre. Wenn mir das irgendwer mal erklären könnte.

*Liest sich eigentlich wie moderne Notenschrift als Ganze (ohne Hals), Halbe (mit Hals) und Doppelganze (Rechtecke). Der Schlüssel ist ein C-Schlüssel, wo der steht ist das C. Auf der 2. Linie von oben: Tenorschlüssel. Achtung, an einer Stelle rutscht die Melodie nach oben, der Schlüssel nach unten.

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Re: je vivroie liement

Beitragvon ysa » Do 1. Sep 2016, 15:37

danke jürgen

ich singe solche lieder auf mittelaltermärkten - ihr könnt euch vorstellen, dass es dort nicht so sehr um authentizität geht ;-)
(mir reichen solche diskussionen schon, wenns um die gewandung geht ;-))

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Re: je vivroie liement

Beitragvon Meeresbrise » Do 1. Sep 2016, 17:19

Ja, klar, auf Mittelaltermärkten fragt das keiner.

Ich rede auch eigentlich nur mit mir selbst.

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Re: je vivroie liement

Beitragvon Maira » Do 1. Sep 2016, 17:30

Kennst Du ,, Minnesangs Frühling " ( Knud Seckel ( er heißt wirklich so )) ?
Diese Gruppe macht auch ansprechende Mittelaltermusik.
Zu Hause sind sie in Alsbach an der Bergstraße.
Mach doch , was Du willst. Ich mach auch , was ich will.
Aber ich mach das wirklich.

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Re: je vivroie liement

Beitragvon ysa » Fr 2. Sep 2016, 10:34

nein maira, kenn ich nicht - ich bin da ziemlich unbedarft in der "szene" ;-)
ich mach jetzt mal vor allem das, was mir gefällt, ohne anspruch auf authentizität, so, dass ich denke, es gefällt den leuten. die "echte" mittelaltermusik ist ja nicht so einfach zu hören, eben weil dur und moll sowie takte noch nicht existiert haben -d as ist mir alles klar. aber das juckt die zuhörer meistens auch nicht (nicht in dieser umgebung zumindest). ich habe ja auch keine historische harfe.

ich hab dieses heft von stretta music - ich hab den namen vergessen - irgendwas mit lust und minnesang oder sowas. das finde ich relativ gut - die texte snd übersetzt, es gibt eine einführung und akkorde ;-)
nur finde ich dieses lied, nachdem ich suche oder gesucht habe, in der version von lisa pawelke so schön, dass ich es gerne auch singen würde.

aber ich hab auch keltische sachen im programm, 2 renaissance-stücke, 2 deutsche volkslieder - ganz gemischt.

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Re: je vivroie liement

Beitragvon Der Juergen » Fr 2. Sep 2016, 10:43

in der version von lisa pawelke
Ich kann sie fragen, ob sie’s in moderner Notation hat, muss und will (vor allem!) mit ihr ohnehin wegen des Harfenwinterkurses telefonieren.
ich hab den namen vergessen - irgendwas mit lust und minnesang oder sowas
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