Harfenunterricht ja/nein, ab wann, wie und wo?

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Maira
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Re: Harfenunterricht ja/nein, ab wann, wie und wo?

Beitragvon Maira » Do 7. Sep 2017, 18:24

Ich drück euch die Daumen :_cheesy_: !
Falls Tochter sich für länger auf Harfe einlässt, empfiehlt sich,
daß Kind UND ein Elternteil ganz schnell lernen, wie man stimmt.
Verstimmte Harfen sind gruselig und die Gehörbildung ( wichtig ! )
bleibt auf der Strecke.
Harfen kann man auch erst mal ausleihen, 6 Monate sind üblich.
Danach sollte man wissen, ob oder ob nicht.
In Kleinostheim unterrichtet eine Frau die auch eine Professur ( Lehrstuhl an Uni )
innehat. In Offenbach anscheinend jemand der ,, nur " Musiklehrer ist.
Inhaltlich bewerte ich das nicht aber das erklärt den Preisunterschied.
Und ob ein Anfänger bei einer Professorin lernen MUß ?
Es gibt inzwischen einige ,,nur " Musiklehrer die durchaus
sehr gute Arbeit leisten ( Professoren auch ).
Probiert es aus, Versuuch macht kluuch :_grin_:
Mach doch , was Du willst. Ich mach auch , was ich will.
Aber ich mach das wirklich.

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Re: Harfenunterricht ja/nein, ab wann, wie und wo?

Beitragvon herzhausen » Sa 9. Sep 2017, 13:21

Hallo Maira,

lieben Dank für die Hilfestellung. Ja, stimmen muss ich dann auch lernen. Und leihen ist hier erst einmal erste Wahl, falls es soweit kommen sollte.

Nein, in Kleinostheim sind das die generellen Unterrichtspreise für "Auswärtige", für Kleinostheimer sind die Preise normal. Sie bitten nur Auswärtige stärker zur Kasse, das habe ich auch bei der Musikschule in Aschaffenburg gesehen (hatte zwischendrin über Taketina-Unterricht für mich in A´burg nachgedacht, aber ist mir dann auch zu teuer). Vilbel hat auch einen "Auswärtigen-Aufschlag" aber der beläuft sich auf sowas wie 4-5 Euro im Monat, das finde ich vertretbar. In Kleinostheim kostet die halbe Stunde im Monat 57 Euro für Einheimische und für Auswärtige eben diese 114 Euro. Das finde ich ehrlich ziemlich krass und auf Dauer wäre das vermutlich ein gutes Stück zu teuer. Offenbach hat keine Unterscheidung "Auswärtige" "Einheimische".

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Re: Harfenunterricht ja/nein, ab wann, wie und wo?

Beitragvon herzhausen » Di 12. Sep 2017, 17:07

So, jetzt ist OF "gebucht". Gestern hatte sie eine Probestunde und ich habe mir genauestens Fahrtzeit und Parkplatz-Situation angesehen und beides ist ok. Die Lehrerin fand sie toll, sie war während der Stunde aber fast etwas eingeschüchtert. Ich konnte ihre Reaktion gar nicht einschätzen aber hinterher war ihre erste Frage, wann sie eine eigene Harfe bekommt. Dann habe ich erst einmal gebremst und ihr erklärt, dazu müsse sie sich erst einmal für den Unterricht entscheiden aber das war da schon gar keine Frage. Heute war sie dann noch mal in der laaangweiligen Musikwerkstatt und fragt mich nun die ganze Zeit, wann sie das nächste Mal Harfenunterricht hat.

Auf der Rückfahrt habe ich noch mal versucht, sie zum Akkordeonunterricht zu "überreden", aber das war "Nein, auf gar keinen Fall.".

Die Lehrerin meinte, ich soll bei Glissando eine Harfe mieten, das größere Leihmodell für Kinder, die Mia. Ist das ok? Plus Stimmschlüssel. Naive Frage aber kann ich die Harfe mit einem Stimmgerät stimmen und wenn ja, kann ich das gleiche verwenden wie jenes, was Sohn für seine Gitarre hat?

Der Gitarrenlehrer von meinem Sohn (der auch in OF unterrichtet) hat mich noch darauf aufmerksam gemacht, dass es auch aus einem anderen Grund schwierig ist in Kleinostheim Unterricht zu nehmen. Die Schulferien sind ja nicht parallel. Das heisst, wenn sie hier in Hessen Ferien hat wird in Bayern noch munter unterrichtet und umgekehrt. Also nicht so wirklich praktikabel.

Ich frage mich natürlich noch, wie das auf Dauer wird mit der Fahrt und Töchterchens Begeisterung aber 10 Stunden sind in OF "zur Probe", man kann jederzeit kündigen. Insgesamt ist die Schule sehr easy going mit Anmeldung, Probestunde und Co.

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Re: Harfenunterricht ja/nein, ab wann, wie und wo?

Beitragvon mygga » Di 12. Sep 2017, 18:31

Wenn du ein Android-Handy hast, gibt es eine sehr gute kostenlose Stimmgerät App dafür. Seit ich die habe, staubt mein Stimmgerät ein.
Wo Sprache keine Worte hat, fängt die Musik erst an. (M.W.)

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Re: Harfenunterricht ja/nein, ab wann, wie und wo?

Beitragvon Aoi » Di 12. Sep 2017, 22:19

Grundsätzlich sollte das Stimmgerät ein Chromatisches sein(mir hat man mal gesagt das dies bei Stimmgeräte für Gitarren nicht immer der Fall wäre :_huh_: ).

Frage, müsst Ihr die Leihharfe mit zur Schule bringen oder nur zum Üben Daheim?
Von Welchem Harfenbauer/hersteller ist die Harfe in der Schule?

Nicht unzubeachten ist wie weit Deine Tochter mit einer hohen Saitenspannung zurecht kommt/käme.
Lehrer gehen gerne auf weite hinsicht auf die hohe Konzertharfenbespannung, damit die Finger schon mal Trainiert werden, sollte man später auf Pedalharfe wechseln.
Meine Lehrerin achtet bei den Probestunden, gleich darauf wie weit ein Anfänger(auch bei Kindern) einen beherzten kräftigen oder eher Zaghaften mit wenig kräftigen Zug hat. Meistens empfielt sie eher Harfen mit weniger starker Zugkraft.(Harfenland bevorzugt sie) Bei mir war die Empfehlung von Anfang an Ausnamsweise doch bei Glissando ausgesprochen worden, da ich durch meinen ehemaligen Beruf einen sehr kräftigen Griff habe.

Du solltest bei Glissando erst einmal Anfragen ob eine Mia Aktuell zum verleih zur verfügung steht.
Grundsätzlich sind auch Leihharfen mit mind 34 Saiten zu empfehlen.

Weitere Harfenbauer/hersteller welche Harfen verleihen wären:

https://www.harfenland.de/harfen/vermietung/

Camac - http://www.harfenrausch.de/mietharfen.html

http://www.nuechter-harfen.de

http://www.henrikschupp.de/vermietung.html

Nicht unzubeachten und im Vorfeld zu bedenken sind die Transportmöglichkeiten, bzw. ob per Spedition geliefert wird.
Besonders wenn die Harfe wieder zurück soll.

Ich wünsche Deiner Kleinen viel Spaß beim erproben und erobern der Harfenwelt!

Lg
Astrid
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Re: Harfenunterricht ja/nein, ab wann, wie und wo?

Beitragvon Maira » Mi 13. Sep 2017, 15:06

Etwas näher wegen der Fahrerei ist Carola Pinder , Musica et Arte.
Die Harfen von dort werden sehr gerne in Schulen genutzt.
Und Ruppichteroth ( bei Bonn ) ist nicht ganz sooo weit weg.
Mach doch , was Du willst. Ich mach auch , was ich will.
Aber ich mach das wirklich.

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Re: Harfenunterricht ja/nein, ab wann, wie und wo?

Beitragvon Aoi » Mi 13. Sep 2017, 15:56

Wobei man dazu sagen muß das Harfenland von Carola's Tochter betrieben wird.

Carolas Seite ist noch im (Neu) Aufbau.

http://harfenparadies.de
oder
https://de-de.facebook.com/pg/harfenpar ... e_internal

Frage mal die Lehrerin welche Saiten sie Deiner Tochter empfehlen würde, Nylon, Carbon und Darm(
teurer aber wärmer klingend, allerdings meistens nur bei Konzertharfenstärke verwendet).
Außerdem gibt es noch Nylgut, welches aber eher schon geübtere Harfenspieler auf ihrer eigener
Harfe verwenden.

Lg
Astrid
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Re: Harfenunterricht ja/nein, ab wann, wie und wo?

Beitragvon herzhausen » Mi 13. Sep 2017, 17:15

Also die Harfe wäre nur hier zuhause, brauchen wir also nicht zu schleppen. Hersteller habe ich nicht geschaut...

Das Harfenparadies ist genauso weit weg wie Glissando, mit denen habe ich heute telefoniert. Waren eigentlich ganz nett und haben mir Vertrag etc. pp. zugesandt. Die Mia ist da, wobei die Lehrerin gestern am Telefon gesagt hat, dass die Juno auch ginge (falls wir wegen dem Preis Schwierigkeiten hätten), ihr war wohl wichtig, dass die Harfe Füße hat und dadurch länger genutzt werden kann.

Wegen den Seiten habe ich sie nicht gefragt, bzgl. der Spannung hat sie auch nichts weiter gesagt. Glissando bietet eine Art Paket an mit Harfenschule, Stimmgerät (irgendwie mit einem Tonabnehmer),... 2h wären es bis zu dem Laden. 2h auch bis Bonn. Ist also beides nicht zum tot lachen nah aber machbar. 85 Euro will Glissando für die Spedition haben, da wären wir mit einem Familienausflug (wir kombinieren das immer ganz gerne und schauen uns noch was nettes in der Gegend an, Franken und Rheinland haben ja beide schöne Sachen zum Sehen...) ähnlich günstig dran und hätten nicht das Generve mit "Zuhause sein wenn die Spedition kommt".

Vielleicht hat sich noch eine Möglichkeit durch eine Forenteilnehmerin aufgetan, eine Fahrstunde von hier gibt es eine Harfenlehrerin die Nüchter-Harfen vermietet, die habe ich auch mal kontaktiert. Wobei da das Geld dann "weg" wäre, bei den anderen hat man ja eine kleine Anzahlung.

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Re: Harfenunterricht ja/nein, ab wann, wie und wo?

Beitragvon herzhausen » Mi 13. Sep 2017, 17:39

So, jetzt noch fix mit Pro Musica et Arte telefoniert, die empfahl mir eine Aoyama 130b welche sie auch vermieten würden. Hat auch Füße. Ginge also auch. Ist ja noch mal teurer als die Salvi *seufz*...

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Re: Harfenunterricht ja/nein, ab wann, wie und wo?

Beitragvon Aoi » Mi 13. Sep 2017, 18:22

War gerade am schreiben hab's nach Deinem letzten Kommentar wieder gelöscht.
Meine Lehrerin spielt selber auf einer Ayoma und auch bei uns in der Musikschule stehen
für den Unterricht zwei zur verfügung. Meine Lehrerin empfielt deshalb in der Regel auch
immer Carola bzw. Pro Musica et Arte.
Wenn Deine Tochter nach einem Jahr immer noch an der Harfe festhängt könnt ihr Ja mal
an den Markttagen auf dem Harfentreffen oder dem Harfensommer in Lauterbach( die
Termine 2018 stehen noch nicht fest) einige Modelle verschiedener Harfenbauer ansehen.
So könnt Ihr immer noch entscheiden ob Ihr die Ayoma behalten wollt oder auf eine Andere
umsteigen wollt.
Bei einem Ausflug zu Glissando aber auch zu Pro Musica et Arte könntet Ihr Euch natürlich
direckt in den Ausstellungsräumen die Harfen ansehen und Euch Informieren.
Was einen späteren Kauf betrifft werden ja auch immer mal hier im Forum unter
"Harfen Angebote zum Verkauf oder Tausch" Gebrauchte Harfen
angeboten, wo man aber schon wissen sollte was zu einem passen soll.

Lg
Astrid
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