Salü aus der Schweiz

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Bylgia
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Salü aus der Schweiz

Beitrag von Bylgia » Fr 10. Jan 2020, 23:34

Salü miteinander

Ich komme aus der Schweiz und habe als Kind bis Teenager regelmässig Unterricht und bis ca. 25 regelmässig Harfe gespielt.
Dann noch 2 Jahre sporadisch... dann 8 Jahre nicht mehr.
Bis ich im Herbst 2019 wieder angefangen habe zu spielen.

Ich habe eine Camac Athena ..die dringend einen Service benötigen würde :_shocked_: (bereits gemeldet, aber noch keinen Termin bekommen)

Angemeldet habe ich mich hier, da ich mir Hilfe bei der Harfenwahl erhoffe.
Ich möchte eine "kleine" transportable Harfe dazu kaufen, weiss aber nicht welche.

Was ich spiele?
Im Vergleich zu früher ausschliesslich nur noch was mir Spass macht... grösstenteils Pianonoten.
Aktuell vorallem Einaudi (Divenire, Nefeli, Nuvole Bianche, Primavera usw.), Alizbar (was ich von ihnen finde.. was sehr wenig ist), Mittelalter/Renaissance und Filmmusik (Two-Steps-from Hell, Hans Zimmer usw.)
Scheitern tue ich aktuell leider an so hübschen Sachen wie der Mondscheinsonate, weil die Mechanik meiner Harfe die Halbtöne nicht mehr zuverlässig richtig stellt.

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Vera
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eine Gosewinkel Harfe
(mag ich immer noch sehr gerne spielen)
27 Saiten, normalerweise in F-Dur gestimmt, mit drei Haken pro Oktave
HAKEN, keine Klappen
(allerdings hab ich sie in C-Dur gestimmt)

Dann ist mir kürzlich eine Camac Korrigan zugelaufen.
Mit Darmsaiten.... muss ich mch erstmal dran gewöhnen

Aber wie ich mich kenne ist das noch nicht das Ende der
(Harfen) Geschichte
.
Wohnort: Frankreich in der Nähe von Saarlouis

Re: Salü aus der Schweiz

Beitrag von Vera » Sa 11. Jan 2020, 09:00

Ich bin ja nicht so der Fan vom Spielen mit Klappen.
Aber ich glaube selbst mit korrekt eingestellten / gut funktionierenden Klappen ist die Mondscheinsonate mehr als eine Herausfordeung?
Reich ist, wer mehr Träume im Herzen hat, als die Realität zerstören kann

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Re: Salü aus der Schweiz

Beitrag von Nea » Sa 11. Jan 2020, 17:12

Willkommen im Harfenforum!

Ich bin sicher, Du wirst die richtige Harfe für Dich finden. Und hier gibt es auch viel Wissen dazu.

Zu Deiner Frage: Kleine transportable Harfe

Meinst Du eine kleine Pedalharfe, wie eine Salvi Daphne oder eine kleine Camac oder eine von Lyon & Healy? Wenn es um die Mondscheinsonate und ähnliche Stücke geht, wäre wohl eine kleine Pedalharfe sinnvoller.

Oder denkst Du an eine Klappenharfe? Auch hier kann man Einiges an Literatur spielen, aber irgendwo haben diese Instrumente dann auch ihre (mechanischen und damit spieltechnischen) Grenzen. Obwohl, sehe ich gerade: Es gibt unter folgendem Link auch einen Versuch, die Mondscheinsonate auf einer Klappenharfe zu spielen, man muss aber da einige Abstriche machen (i. e. Noten weglassen):
https://www.youtube.com/watch?v=HNtNFaXeYQ4

Wäre so etwas für Dich in Ordnung? Dann könntest auch über eine Klappenharfe nachdenken.
Letztlich hängt es stark von der Art Musik ab, die Du auf der kleinen Harfe spielen möchest. Das wäre so ein erster Ansatzpunkt zum Nachdenken und Schauen.
Zuletzt geändert von Nea am Mi 15. Jan 2020, 21:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Salü aus der Schweiz

Beitrag von Bylgia » Di 14. Jan 2020, 22:47

Salü miteinander

Danke vielmals für die Antworten :_smile_:

@Vera und Nea:
Mondscheinsonate usw. sind nur auf meiner Pedalharfe gedacht (nach dem Service...jetzt "schaltet" sie mir zu wenig gut, so dass ich nur sehr langsam spielen kann und oftmals mehr als 1 Anlauf brauche, bis sie den Halbton korrekt geschaltet hat).
Die möchte ich aber nicht mehr transportieren.

Deshalb suche ich zusätzlich noch eine kleine Harfe mit Klappen.... auf der würde ich dann grösstenteils einfachere Stücke spielen (Mittelalter/Renaissance/einfache Südamerikanische/Alizbar ...wenn ich dort Noten finde) usw. und es wäre angedacht dann eben evt. mit einer Kollegin die Querflöte spielt ab und zu zu spielen.

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Re: Salü aus der Schweiz

Beitrag von Maira » Mi 15. Jan 2020, 13:34

Dann möchte ich Dir eine Harfe mit 36 Saiten empfehlen.
Dann gehen auch die Algen von Andrès.
Nur wird das dann kein Reiseharfe, die haben sonst zu wenige Saiten.
Transportabel sind aber auch die größeren Harfen,
gut verpackt und mit dem richtigen Kleinwagen
passen sie problemlos hochkant zwischen die Vordersitze.
Geht mit meinem Opel Agila sogar mit einer Fischer Einfachpedalharfe.
Gabriel hat das hier auch schon mal als Bilder eingestellt.
Er wollte das auch nicht glauben.
Mach doch , was Du willst. Ich mach auch , was ich will.
Aber ich mach das wirklich.

Nea
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Re: Salü aus der Schweiz

Beitrag von Nea » Mi 15. Jan 2020, 22:46

Wenn es eine Klappenharfe sein soll, hätte ich folgende Vorschläge:

1. Böhmische Hakenharfe (André Schubert)
Kompakt und doch relativ viele Saiten (33) für ihre Größe (1,25 m). Den Klang muss man mögen.

2. Von vielen im Forum empfohlen, und zurecht wie ich finde: Hobbit von Klaus Regelsberger
Die Hobbit (1,05 Meter) und sogar 34 Saiten, ca. 5 kg und ein sehr klangschönes Instrument.

3. Lewis Creek
Nightingale Serie mit 27 Saiten und nur 3,5 kg oder als Jessie Ultralight mit unter 3 kg Gewicht.
Kleine, leichte und sehr kompakte Harfe, die trotz ihrer geringen Größe recht klangschön ist, wie ich finde.

Wenn es so etwas wie eine kleine wie die Nightingale sein soll, könnte ich ferner noch empfehlen:

- Kairos von Pepe Weißgerber (Berlin)
- Sorellina von Jonathan Dentler (Tannheim - Egelsee)
- Iona (vom Harfenbauer Berhard Schmidt entwickelt und gebaut, jetzt weitergebaut von Harfenbau Stielow).

Letztlich kommt es darauf an:

1. welche Größe
2. welches Gewicht
3. und vor allem welcher Klang
für Dich entscheidend ist.

Alle oben genannten Harfen sind durch Suchmaschinen auffindbar.

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