Die Harfe in der bildenden Kunst

Du hast etwas schönes, ärgerliches, spannendes, trauriges mit deiner Harfe erlebt? Erzähl uns davon.
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corvinius
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Die Vierte: die weltallerschönste und singendste EInhorn-Metallsaitenharfe in Eiche, Bronze und Silber von Mary Kissel

Re: Die Harfe in der bildenden Kunst

Beitrag von corvinius »

Paulus Potter: Orpheus bezaubert die wilden Tiere (1650)
Aus der aktuellen Einhorn-Ausstellung im Museum Barberini in Potsdam.
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willie
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst

Beitrag von willie »

Ist das schön! Danke!
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corvinius
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst

Beitrag von corvinius »

Scheint ein ziemlich verbreitetes Bildmotiv gewesen zu sein im 17. Jahrhundert. Aber öfters mit Lyra als mit Harfe!
Hier noch ein Beispiel eines unbekannten holländischen Malers. Sogar das Einhorn tritt wieder auf!
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willie
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst

Beitrag von willie »

Ja, Du hast recht, das gibt es wirklich öfters, und tatsächlich hat Orpheus öfters eine Lyra als eine Harfe in der Hand. - Es sind immer wunderschöne Landschaften mit friedlichen Tieren, das Einhorn ist hier wirklich ein besonderer Bonus! Ein bisschen erinnern diese Landschaften an christliche Paradiesvorstellungen - es ist ein idyllischer Moment in der antiken Mythologie.

Und obwohl es ein anderer Kulturkreis ist, denkt man natürlich natürlich sofort an Monteverdi. - Wobei die beiden Kulturkreise, der italienische und der flämisch –holländische viele Berührungspunkte hatten. Aber das ist eine andere Geschichte!
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corvinius
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst

Beitrag von corvinius »

Apropos Lyra: zum Advent mal ein erwas anderer Harfenengel...
("The Creation of Man" (1906) by Polish artist Ephraim Moses Lilien (1874-1925))
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Der Juergen
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst

Beitrag von Der Juergen »

Einfach, weil ich dieses Bild so liebevoll finde, habe ich es aus den USA über Ebay erworben.
Die Rückseite ist mit Bleistift beschriftet (Angaben inhaltlich ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit):

Von Elfriede Rehfeld
als Kind gezeichnet.
Gruß Onkel Richard
1908


Wer diese Personen waren, habe ich (noch) nicht herausbekommen.

Bild
Scan: Jürgen Steiner
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willie
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst

Beitrag von willie »

Das ist wirklich sehr rührend und nett, das hast Du gut gemacht, lieber Jürgen!
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Tedesco del Liuto
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst

Beitrag von Tedesco del Liuto »

Moin ut Bremen,

ohne damit viel sagen zu können: Harfenschlägerinnen gingen während der Kärwa, der Kirchweih, im mittelfränkischen Fürth von Ort zu Ort. Das gab es sogar noch nach 1945 und solange die innerdeutsche Grenze nicht wirklich dicht war; die Musikerinnen kamen aus dem dann mitteldeutschen Raum. Die Harfe als Musikinstrument schwand allerdings schon vorher, die Bezeichnung blieb aber auch dort, wo das Instrument schon lange z. B. eine Gitarre war.
Es gab in der Fürther Königstraße ein Textil-/Konfektionsgeschaft H. Rehfeld. Das Fürth-Wiki löst den abgekürzten Vornamen in Helene auf. Das Foto ist ohne Datierung, sieht mir aber nach 1950ern/frühen 60ern aus. Das ist allerdings nach einem kurzen Blick auf das Bild aus dem Ärmel geschüttelt und kann daneben sein.
Mehr weiß nicht.

Gruß

Gioacchino detto Il Tedesco del Liuto
Der Juergen hat geschrieben: Fr 5. Dez 2025, 08:11 Einfach, weil ich dieses Bild so liebevoll finde, habe ich es aus den USA über Ebay erworben.
Die Rückseite ist mit Bleistift beschriftet (Angaben inhaltlich ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit):

Von Elfriede Rehfeld
als Kind gezeichnet.
Gruß Onkel Richard
1908


Wer diese Personen waren, habe ich (noch) nicht herausbekommen.

Bild
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willie
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst

Beitrag von willie »

Ich glaube, das Bild kann man früher datieren, ich würde es, auch „ aus dem Ärmel geschüttelt“, auf die Zwanzigerjahre, vielleicht noch frühe Dreißigerjahre datieren.
Ich werde noch ein bisschen nach vergleichbaren Bild Beispielen suchen und schauen, ob ich da richtig liege oder auch nicht…
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willie
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst

Beitrag von willie »

Hier ein auf die Schnelle gefundenes Vergleichsbeispiel, eine Einbandgestaltung von Walter Trier, der auch „Pünktchen und Anton“und „Emil und die Detektive“ illustriert hat, es ist 1927 entstanden.
IMG_8102.jpeg
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