Eine neugierige Frage, die sich (bitte ausschließlich!) an all diejenigen von euch richtet, die grundsätzlich NICHT vom Blatt, sondern auswendig spielen.
Ca. wie viele Stücke habt ihr jeweils (zu einem gegebenen Zeitpunkt) in eurem aktiven Repertoire? Soll heißen Stücke, bei denen ihr nicht nachgucken müsst: "Wie ging das noch mal?" Also Sachen, die ihr einfach so aus dem Ärmel spielen könnt?
Wie geht ihr vor, um diesen Zustand aufrecht zu erhalten, wenn Neues dazukommt? Würdet ihr sagen, es gibt eine natürlich Obergrenze bei der Anzahl?
Aktives Repertoire
- bastian
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Re: Aktives Repertoire
Hallo Susanne,
deine Beschreibung trifft wohl auf mich zu. Ich spiele je nur auswendig, weil ich nicht schnell genug Noten lesen kann, um das parallel zum Spielen zu tun.
Wie viele Stücke gleichzeitig hängt bei mir absolut davon ab, wie viel Zeit zum üben ich habe. Zu Bestzeiten, vor Kind, ca. 30.
Eine natürliche Obergrenze... Gibt es bestimmt. Aber auch hier kommt es wohl drauf an. Als Hobbyist mit einem Job der nix mit Musik zu tun hat bestimmt weniger als bei einem Vollzeit-Musiker der jede Woche ein Konzert gibt und sein Berufsleben darauf verwendet.
Und dann noch die Frage der Komplexität der Stücke. Ich habe Zeitweise viel chromatisches Zeug gespielt. Von uneingängigen Dowland-Zweitstimmen bis Satie und Prokofjew. Da passt weniger gleichzeitig ins Hirn als bei Pampuch.
Aktuell, mit zwei Schulkindern und Job habe ich vielleicht sechs einfachere Stücke, die ich einfach spielen könnte. Vielleicht bald wieder mal zehn. Und dann ist Ende. Die Komplexen warten gerade noch auf bessere Zeiten.
Aber, was tatsächlich gut geht ist, Stücke die ich schon mal gut kannte, wieder aufwärmen. Wenn ich weiß, ich möchte ein Stück mal wieder können, brauche ich normalerweise nur wenige Abende, bis ich es wieder kann. Das war die Strategie, wenn sie Obergrenze erreicht war. Ja, dann fällt was hinten runter. Aber nicht ins Nirvana, sondern nur ins - sagen wir - passive Repertoire.
Neue Stücke sind allerdings gerade bedeutend schwieriger ins Hirn zu kriegen, da fehlt gerade Kopffreiheit.
Grüße!
Sebastian
deine Beschreibung trifft wohl auf mich zu. Ich spiele je nur auswendig, weil ich nicht schnell genug Noten lesen kann, um das parallel zum Spielen zu tun.
Wie viele Stücke gleichzeitig hängt bei mir absolut davon ab, wie viel Zeit zum üben ich habe. Zu Bestzeiten, vor Kind, ca. 30.
Eine natürliche Obergrenze... Gibt es bestimmt. Aber auch hier kommt es wohl drauf an. Als Hobbyist mit einem Job der nix mit Musik zu tun hat bestimmt weniger als bei einem Vollzeit-Musiker der jede Woche ein Konzert gibt und sein Berufsleben darauf verwendet.
Und dann noch die Frage der Komplexität der Stücke. Ich habe Zeitweise viel chromatisches Zeug gespielt. Von uneingängigen Dowland-Zweitstimmen bis Satie und Prokofjew. Da passt weniger gleichzeitig ins Hirn als bei Pampuch.
Aktuell, mit zwei Schulkindern und Job habe ich vielleicht sechs einfachere Stücke, die ich einfach spielen könnte. Vielleicht bald wieder mal zehn. Und dann ist Ende. Die Komplexen warten gerade noch auf bessere Zeiten.
Aber, was tatsächlich gut geht ist, Stücke die ich schon mal gut kannte, wieder aufwärmen. Wenn ich weiß, ich möchte ein Stück mal wieder können, brauche ich normalerweise nur wenige Abende, bis ich es wieder kann. Das war die Strategie, wenn sie Obergrenze erreicht war. Ja, dann fällt was hinten runter. Aber nicht ins Nirvana, sondern nur ins - sagen wir - passive Repertoire.
Neue Stücke sind allerdings gerade bedeutend schwieriger ins Hirn zu kriegen, da fehlt gerade Kopffreiheit.
Grüße!
Sebastian
Ein Leben ohne Harfe ist möglich, aber sinnlos.
- Maira
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Re: Aktives Repertoire
Na ja, mit 14 konnte ich um die 40 Beatlestitel auswendig spielen und singen.
Dazu noch Hits aus den 20gern-50gern, meinem Vater und seiner Musikliebe geschuldet.
Mit Harfe sieht das schon ganz anders aus.
Wie Bastian sagt: Zeit, Geduld und Spaß an der Sache.
Im Moment nach schwerer Krankheit eher weniger.
Dazu noch Hits aus den 20gern-50gern, meinem Vater und seiner Musikliebe geschuldet.
Mit Harfe sieht das schon ganz anders aus.
Wie Bastian sagt: Zeit, Geduld und Spaß an der Sache.
Im Moment nach schwerer Krankheit eher weniger.
Mach doch , was Du willst. Ich mach auch , was ich will.
Aber ich mach das wirklich.
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Anatker611
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Re: Aktives Repertoire
Bei mir ist es ähnlich, zur Zeit etwas 6-10 leichte Stücke und viele, die ich mit relativ wenig aufwärmen kann. Neue Stücke brauchen etwas. Mit mehr Zeit für das Instrument, wäre vielleicht mehr möglich, aber ich bin nun Mal nicht Berufsmusiker.
Es gibt keine Religion, außer Sex und Musik - Sting
DIE Freiheit ist weiblich!
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Re: Aktives Repertoire
Danke für die Antworten!
Das mit dem Aufwärmen kann ich auch bestätigen, glücklicherweise. Außer bei den Sachen, die ich wirklich sehr lange nicht gespielt habe, Weihnachtskram z.B. Da ist es mitunter so, als hätte ich das Ding noch nie gesehen.
Das mit dem Aufwärmen kann ich auch bestätigen, glücklicherweise. Außer bei den Sachen, die ich wirklich sehr lange nicht gespielt habe, Weihnachtskram z.B. Da ist es mitunter so, als hätte ich das Ding noch nie gesehen.