noch eine Harfe in NRW...
Verfasst: Di 10. Jul 2012, 22:02
Hallo zusammen,
jetzt habe ich schon so lange hier mitgelesen, da wird es auch mal Zeit, dass ich mich selber vorstelle. Ich bin 36 und komme aus der Nähe von Düsseldorf.
Tja, vom Harfe spielen träume ich schon seit über zwanzig Jahren – seit ich im Familienurlaub in Bayern dieses Instrument zum ersten Mal live erlebt habe. Aber beim Träumen ist es dann auch geblieben, denn – wie so viele andere auch – war ich immer davon ausgegangen, dass es Harfen nur in Form der großen Konzertharfen gibt, Lehrer dafür nicht weit verbreitet sind und außerdem hatte ich ja schon meine Querflöte.
Dann habe ich Anfang letzten Jahres beruflich an einem Teambuilding-Workshop teilgenommen, bei dem u.a. folgende Frage beantwortet werden sollte: „Was möchte ich in den nächsten drei Jahren noch lernen?“ Und da war mir wieder klar – natürlich Harfe spielen.
Das hat mir den Anstoß gegeben, mich nochmal mit der ganzen Thematik zu beschäftigen und etwas im Internet zu recherchieren. Und da bin ich ganz schnell auf der Seite der Klangwerkstatt gelandet: Harfe selber bauen, Spielkurse besuchen – das klang doch machbar.
Gesagt, getan und dann hat sich alles wie von selbst ergeben: Durch die Anmeldung zum Spielkurs habe ich jemanden kennen gelernt, die mir eine ihrer Harfen geliehen hat, bis ich meine dann letzten November bauen konnte. (An dieser Stelle meinen herzlichen Dank ans Forum – ich habe hier einige gute Tipps zur Schalllochgestaltung gefunden.) Dann habe ich erfahren, dass es in der Nachbarstadt jemanden gibt, der Harfenunterricht gibt.
Jetzt spiele ich schon seit einem guten Jahr und ich hätte mir nie träumen lassen, dass das so einen Spaß macht! Und was nicht zu unterschätzen ist, ist die beruhigende Wirkung des Harfe spielens. Wenn ich nach einem stressigen Tag im Büro nach Hause komme, reichen schon fünf Minuten, um mich entspannter zu fühlen (was nicht heißt, dass ich immer nur so kurz spiele).
Und jetzt denke ich schon langsam darüber nach, ob eine Zweitharfe nicht eine gute Idee wäre. Ihr seht also: das Harfenfieber hat mich total gepackt. Aber damit bin ich hier in dieser Runde ja nicht alleine...
Liebe Grüße,
Iris
jetzt habe ich schon so lange hier mitgelesen, da wird es auch mal Zeit, dass ich mich selber vorstelle. Ich bin 36 und komme aus der Nähe von Düsseldorf.
Tja, vom Harfe spielen träume ich schon seit über zwanzig Jahren – seit ich im Familienurlaub in Bayern dieses Instrument zum ersten Mal live erlebt habe. Aber beim Träumen ist es dann auch geblieben, denn – wie so viele andere auch – war ich immer davon ausgegangen, dass es Harfen nur in Form der großen Konzertharfen gibt, Lehrer dafür nicht weit verbreitet sind und außerdem hatte ich ja schon meine Querflöte.
Dann habe ich Anfang letzten Jahres beruflich an einem Teambuilding-Workshop teilgenommen, bei dem u.a. folgende Frage beantwortet werden sollte: „Was möchte ich in den nächsten drei Jahren noch lernen?“ Und da war mir wieder klar – natürlich Harfe spielen.
Das hat mir den Anstoß gegeben, mich nochmal mit der ganzen Thematik zu beschäftigen und etwas im Internet zu recherchieren. Und da bin ich ganz schnell auf der Seite der Klangwerkstatt gelandet: Harfe selber bauen, Spielkurse besuchen – das klang doch machbar.
Gesagt, getan und dann hat sich alles wie von selbst ergeben: Durch die Anmeldung zum Spielkurs habe ich jemanden kennen gelernt, die mir eine ihrer Harfen geliehen hat, bis ich meine dann letzten November bauen konnte. (An dieser Stelle meinen herzlichen Dank ans Forum – ich habe hier einige gute Tipps zur Schalllochgestaltung gefunden.) Dann habe ich erfahren, dass es in der Nachbarstadt jemanden gibt, der Harfenunterricht gibt.
Jetzt spiele ich schon seit einem guten Jahr und ich hätte mir nie träumen lassen, dass das so einen Spaß macht! Und was nicht zu unterschätzen ist, ist die beruhigende Wirkung des Harfe spielens. Wenn ich nach einem stressigen Tag im Büro nach Hause komme, reichen schon fünf Minuten, um mich entspannter zu fühlen (was nicht heißt, dass ich immer nur so kurz spiele).
Und jetzt denke ich schon langsam darüber nach, ob eine Zweitharfe nicht eine gute Idee wäre. Ihr seht also: das Harfenfieber hat mich total gepackt. Aber damit bin ich hier in dieser Runde ja nicht alleine...
Liebe Grüße,
Iris