Eure Einschätzung zu Ayoama Etude 42?

Spotlight
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Re: Eure Einschätzung zu Ayoama Etude 42?

Beitragvon Spotlight » Sa 12. Mai 2018, 17:05

Wenn man den Hocker entsprechend niedriger einstellt
geht auch eine kleinere Harfe.

Bei Reiseharfen stellt man diese auf eine( wie auch immer )Erhöhung,
bei manch einer Klappenharfe sitzt man auch gerne etwas tiefer.
OK, man sollte beachten daß man nicht ZU tief sitzt, aber 5 cm tiefer sind
nicht unbedingt unmöglich um immer noch eine gute Position beim Spielen
einnehmen zu können.
Das macht beim Spielen eine Menge aus, die ,, kleineren " Pedalharfen kann man so immer noch
problemlos spielen.
Für Hakenharfen geht das, für DPH ist das keine Alternative. Ein niedriger Hocker mag vielleicht eine Notlösung, z.B. für ein Schüler -Konzert, sein, aber auf Dauer ist das sicherlich unbequem. Man braucht nicht nur die Füße zum DPH spielen, sondern setzt diese auch aktiv ein, um sich von einem Pedal zum anderen zu bewegen.

Da würde ich lieber noch etwas sparen, denn für eine unbequeme Harfe sind 7.000 Euronen sehr viel.

BeLinda
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Re: Eure Einschätzung zu Ayoama Etude 42?

Beitragvon BeLinda » Fr 18. Mai 2018, 09:22

Ich beteilige mich jetzt hier einfach mal, da ich seit einer Woche nun auch (sehr stolze und dankbare <3) Besitzerin einer Etude 42 bin.

Also ich bin 1,75m groß mit eher langen Beinen. Die ersten Tage an der neuen Harfe waren tatsächlich etwas ungewohnt. Ich kenne es von meiner Hakenharfe, dass ich immer mit den Haken auf Augenhöhe saß. Im wahrsten Sinne. So hab ich es im Unterricht gelernt was die Sitzposition angeht.
Nun geht das an der Etude 42 so tatsächlich bei meiner Größe nicht. Erst dachte ich "Oh verdammt, hast du jetzt was Dummes gemacht und dir etwa eine zu kleine Harfe gekauft?" und war ganz geschockt. Beim Probespielen und Kauf war ich so aufgeregt das ich das gar nicht so richtig wahrgenommen habe.

Nun sind zwei Dinge passiert: zum Einen hab ich mich nach Rücksprache mit meiner Lehrerin beruhigt, die sagte ganz locker "setz dich etwas tiefer, oder stelle was unter die Harfe. Oft reichen schon 2 cm um sich wohl zu fühlen. Du kannst auf jeden Fall an dieser Harfe spielen, mach dir keine Sorgen."
Zum Anderen hab ich mich schon an die etwas tiefere Position gewöhnt, das ging ganz fix. Und ich muss sogar feststellen, dass es für meine ständig verspannten und muskulär sehr schwachen Schultern sogar angenehmer ist wenn ich den Arm nicht so hoch nehmen muss für eine gute Handhaltung. Ob ich also wirklich noch etwas zum Unterlegen unter die Harfe besorge weiß ich also noch gar nicht.

Klanglich muss ich sagen gefällt mir die Etude wirklich sehr gut. Sie hat einen weichen Klang (also weicher als meine Hakenharfe vorher) und klingt schön voll. Ich kenne sonst nur den Klang der Konzertharfe meiner Lehrerin (das ist natürlich eine große, ich glaube eine Aoyama Vega), der ist natürlich etwas üppiger. Aber ich denke für so eine "kleine" Harfe klingt sie sehr ordentlich. Meine Lehrerin mag die Etude 42 sehr, und auch die liebe Dame von der ich sie gekauft habe (auch Harfenistin) findet die "Kleine" sehr gut.

Viele Grüße
Belinda
(die nun auch in der Welt der Pedalharfen angekommen ist und es noch gar nicht so ganz glauben kann :_smile_: )
Zuletzt geändert von BeLinda am Di 22. Mai 2018, 07:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Eure Einschätzung zu Ayoama Etude 42?

Beitragvon Der Juergen » Fr 18. Mai 2018, 12:45

Hi, danke, liebe Belinda, für deine Einschätzung!

Ich finde, dass die Etude 42 eine ganz tolle Harfe ist, allerdings kann ich es nur von der Warte des Lauschenden beurteilen.
Deswegen tat es mir richtig weh, hier die Negativaussagen zu lesen.

Ich habe unter anderem Ralf mit der 42 vor Jahren auf dem Harfensommer (oder war es auf dem Harfentreffen?) spielen gehört und gesehen, und ich war begeistert.

Fein, dass du nun auch in der Welt der Pedalharfen angekommen bist, liebe Belinda! :_cheesy_:
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Das Ziel ist das Ziel.
Jürgen Steiner

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Re: Eure Einschätzung zu Ayoama Etude 42?

Beitragvon Maira » Fr 18. Mai 2018, 13:00

Den Eindruck hatte ich jetzt auch, daß man die 42 gut spielen kann.
Ich bin zwar ,,nur" 1,66 groß, aber ich fand sie durchaus als Alternative.
Und wenn es wirklich nicht langt mit den Füßen, eine wenige cm dicke Platte zum Unterlegen findet man
mit Sicherheit. Damit es nicht verrutscht würde ich mir eine Antirutschmatte drantackern.
Ich denke nicht daß es mit den Pedalen schwierig wird, schließlich kippt man die Harfe, da kommen die Pedale runter.
Ich wünsche Dir jedenfalls viel Freude mit Deiner Neuen :_cheesy_:
Mach doch , was Du willst. Ich mach auch , was ich will.
Aber ich mach das wirklich.

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Re: Eure Einschätzung zu Ayoama Etude 42?

Beitragvon Max » Fr 18. Mai 2018, 13:45

Unterlegen würde ich nichts. Ich finde, dass die Achillessehne schon ohne Erhöhung der Harfe in der b-Position der Pedale sehr gestreckt ist. Wenn müsste die Erhöhung bis unter die Fersen reichen, aber dann bringt es ja für die Beinfreiheit nix mehr. Es sei denn man spielt ohne Pedaleinsatz, aber dann braucht man ja auch keine Pedalharfe :_tongue_: .

LG Max
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Re: Eure Einschätzung zu Ayoama Etude 42?

Beitragvon BeLinda » Di 22. Mai 2018, 07:11

Max: Es war in der Tat so gedacht, dass die "Harfenerhöhung" mittels Platte etwas länger nach hinten ist, so dass die Füße mit drauf können.
Die Beinfreiheit ist bei mir auch nicht das Thema. Sondern der Oberkörper.
Zum Glück bin ich durch viel Sport und Yoga auch mit einer gut gedehnter Achillessehne gesegnet :_cheesy_:

Maira: Dankeschööön! :)
Genauso war das auch gedacht, dass doch etwas drauf kommt auf die Platte damit das nicht rutscht. Herr Schatz hat schon im Baumarkt geguckt was es so gibt.

Juergen: Ich denke mit der "Kleinen" ist es wohl auch so, dass jeder da sein eigenes Gefühl hat wenn er dran sitzt. Der eine sagt "geht gar nicht für mich" und gewöhnt sich auch nicht dran. Und der andere stellt eben nach kurzer Zeit fest, dass es doch nur Gewöhnungssache ist für ihn. So ist es eben bei mir. Ich würde aber nie hingehen und generell von der Harfe abraten ab Körpergröße XY. Man sollte sich lieber dran setzen und erstmal probieren und danach entscheiden.
Und danke danke, ich freu mich immer noch wie ein Schnitzel :_grin_:

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Re: Eure Einschätzung zu Ayoama Etude 42?

Beitragvon BrianBoruXX » So 9. Dez 2018, 08:05

Wir haben an der Musikschule eine Etüde 46 und ganz ehrlich? Weder meine Schüler noch ich sind glücklich damit.

Der Klang ist naja, die Proportionen ebenso.
Mein Problem ist, dass sie zu leicht ist. Sie rutscht beim Treten durch den halben Raum...

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Re: Eure Einschätzung zu Ayoama Etude 42?

Beitragvon Max » So 9. Dez 2018, 09:01

Mein persönliches, subjektives Empfinden ist auch, dass Aoyama klanglich nicht mit Lyon&Healy oder Salvi mithalten kann, ohne, dass ich jetzt noch z.B. Horngacher oder andere Hochpreisoptionen in den Vergleich einbeziehe.

LG Max
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Re: Eure Einschätzung zu Ayoama Etude 42?

Beitragvon Maira » So 9. Dez 2018, 22:12

@ Brian Boru :
Wenn die Harfe rutscht weil man z.B. 2 Pedale gleichzeitig hat,
habt ihr mal versucht, einen Teppich mit rutschfesten Untergrund
drunterzulegen ?
Nicht nur unter die Harfe, ein großer, wo auch noch der Stuhl
samt Harfner draufpasst ?
Vom Prinzip her wie die Cellisten oder Bassisten, die haben ihre
Instrumente auch ,, festgebunden " damit sie nicht wegrutschen.
Wenn der Harfner mit seinem Gewicht den Teppich am Wegrutschen
hindert sollte die Harfe auch da bleiben wo sie ist.
Wenn euch der Klang nicht gefällt, das ist eine
andere Baustelle.
Mach doch , was Du willst. Ich mach auch , was ich will.
Aber ich mach das wirklich.

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Daneben tanzt eine Bühnenerfahrene E-Bassgitarre aus Esche, Ovangkol und Riegelahorn aus der Reihe, aber im Takt.

Re: Eure Einschätzung zu Ayoama Etude 42?

Beitragvon Lenanshee » So 16. Dez 2018, 13:11

Ich weiß ja nicht, ob Momo noch sucht, aber in den Kleinanzeigen steht gerade eine DPH für genau diesen Preisrahmen... und auch noch 180cm hoch. :_wink_:

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... pp_android

Einschätzen kann ich den Hersteller nicht, noch nie live gehört... ich glaube, diese Instrumente stammen aus Russland (?).


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