Harfe und Sehhilfe/Brille

Du hast etwas schönes, ärgerliches, spannendes, trauriges mit deiner Harfe erlebt? Erzähl uns davon.
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corvinius
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Die Dritte: eine Saira28 von Detlev Lampe in Ahorn. *glücklich*

Re: Harfe und Sehhilfe/Brille

Beitragvon corvinius » Do 13. Sep 2018, 22:27

Vielleicht erfindet ihr hier ja gerade die Gleitsichtbrille, bei der man die Gläser einfach um 90 Grad drehen kann, um von oben-unten nach links-rechts wechseln zu können.
Und macht damit das Geschäft Eures Lebens.
Gleich patentieren lassen!!!!!!
:_shocked_: :_shocked_: :_shocked_:

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Tinka Bell
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Re: Harfe und Sehhilfe/Brille

Beitragvon Tinka Bell » Fr 14. Sep 2018, 07:13

@corvinius, die Zauberbrille :_cheesy_:
und @Falcon, das klingt ja beruhigend!
Wenn dich das Leben nervt, spiel Harfe - Glitzer drüberstreuen ist was für Weicheier! :_cool_:

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Re: Harfe und Sehhilfe/Brille

Beitragvon mygga » Fr 14. Sep 2018, 09:51

Das Konzept sagt nicht: tu dies, mach das, und dann hast du die geniale bühnenreife Improvisation. Sondern eher grob: fang so an, verändere dies, spiele mit dem, und irgendwann merkst du, wo deine Musik hin will.

Ich freu mich für dich, wenn du das einfach so kannst. Aber es gibt Leute - dazu gehöre ich -, die setzen sich hin, wollen improvisieren und haben dann das Gefühl, so spontan klingt es einfach nach nix, oder nach schon hundertmal dagewesen. Denen hilft das. Plus die Möglichkeit, gezielt Stimmungen zu beeinflussen.

Wegen Sehen ohne Brille: Um lesen zu können, muss ich die Augen 2 cm über dem Buch haben. Und ab Armlänge sehe ich nur bunte Schatten. So wie bei einer total unscharf eingestellten Kamera. Kannst du mit deinem Handy mal ausprobieren. ;) Aber wenn man von klein auf dran gewöhnt ist, reicht das auch. Ich weiß nicht, wie es ist, einfach so zu sehen.
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Re: Harfe und Sehhilfe/Brille

Beitragvon mygga » Fr 14. Sep 2018, 09:54

Vielleicht erfindet ihr hier ja gerade die Gleitsichtbrille, bei der man die Gläser einfach um 90 Grad drehen kann, um von oben-unten nach links-rechts wechseln zu können.
Und macht damit das Geschäft Eures Lebens.
Gleich patentieren lassen!!!!!!
:_shocked_: :_shocked_: :_shocked_:
Du wirst lachen - so was überlege ich. Beim Chinamann kannst du ja einfach die Werte eingeben, und die bauen das ein. Was spricht also dagegen, die hohen Werte nach oben setzen zu lassen und die niedrigen nach unten? Wenn ich mal Geld übrig habe... Ich warte erst mal auf Tinka Bells Erfahrungen, und dann geh ich das vielleicht noch mal an.

Edit: geht nicht. Müsste man also echt mal erfinden, Corvinius.
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Tinka Bell
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Re: Harfe und Sehhilfe/Brille

Beitragvon Tinka Bell » Fr 14. Sep 2018, 12:29

.....
Ich freu mich für dich, wenn du das einfach so kannst. Aber es gibt Leute - dazu gehöre ich -, die setzen sich hin, wollen improvisieren und haben dann das Gefühl, so spontan klingt es einfach nach nix, oder nach schon hundertmal dagewesen. Denen hilft das. Plus die Möglichkeit, gezielt Stimmungen zu beeinflussen.

Wegen Sehen ohne Brille: Um lesen zu können, muss ich die Augen 2 cm über dem Buch haben. Und ab Armlänge sehe ich nur bunte Schatten. So wie bei einer total unscharf eingestellten Kamera. Kannst du mit deinem Handy mal ausprobieren. ;) Aber wenn man von klein auf dran gewöhnt ist, reicht das auch. Ich weiß nicht, wie es ist, einfach so zu sehen.

Danke für das Kompliment. :_smile_: Aber ich habe auch oft das Gefühl, es klingt nicht gut, da fehlt noch was, usw. Na ja, muss ja nix perfekt sein. Bei mir ist es eher so, dass ich mir oftmals vornehme, jetzt endlich meine Stücke richtig durch zu üben. Das Improvisieren kommt mir irgendwie oft dazwischen. Vornehmen kann man sich so etwas wohl nicht. Entweder das passt dann grade oder eben nicht. Soll ja auch nur Spaß machen.

Das mit dem Sehen klingt schlimm, aber du bist es ja gewohnt. Damit ein Instrument zu spielen - alle Achtung! Das ist ja, als wenn ein Einbeiniger Marathon laufen muss. Was wäre denn mit Augen lasern? Ginge das nicht bei dir?

Apropos, welchen Chinaman meinst du? :_huh_:
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Re: Harfe und Sehhilfe/Brille

Beitragvon mygga » Fr 14. Sep 2018, 15:15

Mein Chinamann ist Brille24. Sitzen in D, lassen aber in China fertigen.

Lasern geht bei der Sehschwäche nicht mehr. Nur noch die Pupille ausbauen und durch eine künstliche ersetzen. Aber davor graut mir - nicht ohne zwingenden Grund! Ich käme mir echt vor wie der T1000.
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Re: Harfe und Sehhilfe/Brille

Beitragvon Tinka Bell » Fr 14. Sep 2018, 16:50

Mygga, das würd ich auch nicht machen. Ich kann noch nicht mal zukucken, wenn Augen-OPs gezeigt werden....brrrr. Alles andere schockt
mich weniger.
Du hast übrigens eine eine PN :_smile_:
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Re: Harfe und Sehhilfe/Brille

Beitragvon Azurit » Fr 14. Sep 2018, 20:53

"Pupille ausbauen" klingt von außen betrachtet echt n bisschen gruselig... :D
aber im Ernst, ist ja ne krasse Sache!! :_shocked_: Respekt, wie du da den Alltag händelst
Musik ist Kunst und Kunst darf alles! :_wink_: :_tongue_:

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Re: Harfe und Sehhilfe/Brille

Beitragvon mygga » Sa 15. Sep 2018, 14:34

Nur kurz zur Klarstellung: Mit der Nase lesen muss ich nur, wenn ich zu faul bin, die Brille zu holen. Mit der sehe ich, aber nicht wirklich gut genug, um sicher Auto zu fahren. Und mit den Linsen kann ich - bis auf die blöde Weitsicht - eigentlich normal leben. Wofür ich jeden Tag wieder wirklich dankbar bin.

Tinka Bell, Ich versuch es wohl auch noch mal mit einer Bildschirmbrille. Alternativ bleibt es fürs Harfespielen beim Auswendiglernen. Das hat nebenbei zwei praktische Vorteile: a) übt es das Gehirn, und b) kann ich die Stücke dann lebendiger verstehen, wenn ich sie im Kopf habe.

Womit wir wieder elegant beim Thema gelandet wären.:)
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Re: Harfe und Sehhilfe/Brille

Beitragvon Arwen » So 16. Sep 2018, 17:02

Ich habe alle möglichen Brillen und Kontaktlinsen. :_smile_: Bin sowohl relativ stark kurz- als auch weitsichtig. Und außerdem habe ich eine Hornhautkrümmung :_cry_: . Zum Notenlesen zu Hause benutze ich eine Brille geben Kurzsichtigkeit, die ist für mich sonst zu schwach, aber zum Notenlesen genau richtig. Aber im Harfenunterricht oder beim Auftritt trage ich Gleitsich- Kontaklinsen, funktioniert sehr gut.


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