Die Harfe in der bildenden Kunst
- corvinius
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Die Zweite: eine Saira28 von Detlev Lampe in Ahorn
Die Dritte: die nur zeitweise hergestellte Arya 38 von Klaus Regelsberger in Nussbaum
Die Vierte: die weltallerschönste und singendste EInhorn-Metallsaitenharfe in Eiche, Bronze und Silber von Mary Kissel
Re: Die Harfe in der bildenden Kunst
Ich bin aber schon wieder ganz wo anders unterwegs: war in der Kathedrale von Chester im Evensong und habe diesen netten Harfenengel im Chorgestühl von 1380 entdeckt. Und obwohl fotografieren nicht erwünscht war, konnte ich nicht widerstehen....
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- corvinius
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst
Bei den Glasfenstern uus dem 19. Jahrhundert war auch einer dabei:
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- willie
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst
Danke, Corvinius, beide sind toll, besonders natürlich der Engel aus Chester!
Und ja, das stimmt, der alte Ossian-Katalog ist eine wichtige Ausgangsquelle für das Thema. Wenn es Dich interessiert, schicke ich Dir an Deine E-Mail-Adresse zwei weitere, aktuellere Quellen- ich stelle sie hier nicht rein, das sprengt den Rahmen.
Jedenfalls hat das Ossian-Motiv wirklich unendlich viele Harfner-Darstellungen generiert.
Und ja, das stimmt, der alte Ossian-Katalog ist eine wichtige Ausgangsquelle für das Thema. Wenn es Dich interessiert, schicke ich Dir an Deine E-Mail-Adresse zwei weitere, aktuellere Quellen- ich stelle sie hier nicht rein, das sprengt den Rahmen.
Jedenfalls hat das Ossian-Motiv wirklich unendlich viele Harfner-Darstellungen generiert.
- Der Juergen
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst
Ich finde, man kann und sollte solche kurzen Ergänzungen auch hier im Thread zulassen, möglicherweise interessiert es auch noch andere. „Ossian“ war ja eine durchaus wichtige „Figur“ und auch Forschungsobjekt in der Keltologie.
Im Mai 2022 gab es an der Uni Marburg eine Videoschalte im „Marburg Celtic Seminar“ mit einem sehr interessanten Vortrag von Prof. Bernhard Maier (Tübingen). „From Ossian to Kaiser Wilhelm: The origin of Celtic Studies in 19th-century Germany“. Leider wurde das nicht offiziell verschriftlicht, soweit ich weiß.
#HarpistsForFuture • www.harfenmai.de • www.harfenwinter.de • harfenzeit.de
Das Ziel ist das Ziel.
Jürgen Steiner
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst
Lieber Jürgen, lieber Corvinius,
das mache ich natürlich gerne! Ich habe halt Bedenken, andere ein bisschen zu nerven.
Also:
- Evelyne Steininger, Joseph Anton Kochs Zeichnungen zu James Macphersons OSSIAN, Magisterarbeit bzw. Diplomarbeit (sie nennen es in Österreich: "Diplomarbeit zur Erlangung des Magistergrades") von 2008 an der Universität Wien. - Diese Arbeit hat einen tollen Bildteil, bei dem man Schätze heben kann! Die Arbeit ist im Internet zugänglich, der Link dazu ist: https://core.ac.uk/download/pdf/11582097.pdf
- Susanne Strasser-Klotz, RUNGE und OSSIAN, Dissertation von 2005 an der Universität Regensburg. - Eine ganz tolle Arbeit! Vor allem das 4. Kapitel, das den Titel trägt: 'Die "Harfe der Schwerdter"(sic)', und dort ganz besonders der Absatz e: 'Harfenklang auf Felsengipfel'. Eine hervorragende Darstellung der verschiedenen Zusammenhänge und Bildwelten der Zeit.
Die Arbeit hat ein ausführliches Bildregister, aber leider keine Abbildungen, die kann oder vielmehr muss man sich selber zusammengoogeln. Auch sie ist im Internet zugänglich: https://epub.uni-regensburg.de/10312/1/dissgesamt.pdf
Also, viel Spaß damit, vor allem die zweite Arbeit ist wirklich erhellend!
Viele Grüße von Ulla/Willie
das mache ich natürlich gerne! Ich habe halt Bedenken, andere ein bisschen zu nerven.
Also:
- Evelyne Steininger, Joseph Anton Kochs Zeichnungen zu James Macphersons OSSIAN, Magisterarbeit bzw. Diplomarbeit (sie nennen es in Österreich: "Diplomarbeit zur Erlangung des Magistergrades") von 2008 an der Universität Wien. - Diese Arbeit hat einen tollen Bildteil, bei dem man Schätze heben kann! Die Arbeit ist im Internet zugänglich, der Link dazu ist: https://core.ac.uk/download/pdf/11582097.pdf
- Susanne Strasser-Klotz, RUNGE und OSSIAN, Dissertation von 2005 an der Universität Regensburg. - Eine ganz tolle Arbeit! Vor allem das 4. Kapitel, das den Titel trägt: 'Die "Harfe der Schwerdter"(sic)', und dort ganz besonders der Absatz e: 'Harfenklang auf Felsengipfel'. Eine hervorragende Darstellung der verschiedenen Zusammenhänge und Bildwelten der Zeit.
Die Arbeit hat ein ausführliches Bildregister, aber leider keine Abbildungen, die kann oder vielmehr muss man sich selber zusammengoogeln. Auch sie ist im Internet zugänglich: https://epub.uni-regensburg.de/10312/1/dissgesamt.pdf
Also, viel Spaß damit, vor allem die zweite Arbeit ist wirklich erhellend!
Viele Grüße von Ulla/Willie
- willie
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst
... wenn ich diesen Thread so durchblättere, überlege ich gelegentlich, zu welchen Themen es wohl die meisten Harfendarstellungen gibt.
Ich denke: "Engel" liegen ganz weit vorne, dann kommt natürlich "König David". Dann das Thema "Frau und Harfe", dann gibt es "Wasserwesen und Harfe", dann gibt es "Allegorien", und weiter dann alle möglichen witzigen Kombinationen... Aber "Ossian" ist auch nicht zu verachten, durch ihn ist seit dem 19. Jhdt der Aspekt zum ersten Mal aufgetaucht, den wir heute vereinfachend "keltisch" nennen.
Aber vielleicht seht Ihr noch andere Themen?
Ich denke: "Engel" liegen ganz weit vorne, dann kommt natürlich "König David". Dann das Thema "Frau und Harfe", dann gibt es "Wasserwesen und Harfe", dann gibt es "Allegorien", und weiter dann alle möglichen witzigen Kombinationen... Aber "Ossian" ist auch nicht zu verachten, durch ihn ist seit dem 19. Jhdt der Aspekt zum ersten Mal aufgetaucht, den wir heute vereinfachend "keltisch" nennen.
Aber vielleicht seht Ihr noch andere Themen?
- Der Juergen
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst
Kurze Einschätzung von mir: König David dürfte weit, weit vorn liegen, es sei denn, man zählt alle Kitsch-Ansichtskarten der letzten 120 Jahre zusammen, dann könnten die Engelchen gewinnen

Und vielen Dank für die oben genannten Titel!
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst
Noch ein Fundstück: in der Kunstgewerbeabteilung des Walker-Museums in Liverpool haben sie diese hübsche Kreuzung aus Harfe und Gitarre/Laute. Angeblich war dem Modeinstrument keine allzu lange Lebensdauer beschieden.... (um 1818, von Edward Light in London gebaut)
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- corvinius
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst
Und weil es ja eigentlich um bildende Kunst geht: hier noch die Phantasie einer altägyptischen Harfe aus einem Bild zur Josefsgeschichte. Viktorianisch.
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Zuletzt geändert von corvinius am Do 14. Aug 2025, 13:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Harfe in der bildenden Kunst
Klasse! Und kein Engel!